Database Publishing (Datenbankgestütztes Publizieren)

Was ist Database Publishing?
Das Database Publishing ist eine Teildisziplin des Print Publishing, also der automatisierten Produktion von gedruckten Werbemitteln. Bei dieser Art des Publishings werden die Printprodukte mit einem Automatismus über ein Plug-In direkt aus der angeschlossenen Datenbank bestückt. Im Database Publishing werden Artikel- und Preisänderungen und auch noch kurz vor Druck automatisch aktualisiert, da jede Änderung an den Einträgen in der Datenbank führt zu automatischen Änderungen im Layoutdokument.
Das Database Publishing kann komplett automatisiert werden und auf Knopfdruck ein bestimmtes Printprodukt mit Daten aus der Datenbank versehen, diese wird dann direkt gedruckt. Eine häufigere Anwendungsform ist allerdings das Teil-Automatisieren, wobei Daten aus der Datenbank automatisch in das Layout eingefügt und aktualisiert werden und der Layoutprozess parallel läuft. Diese Disziplin des Print Publishing schafft in Verbindung mit einem professionell integrierten PIM- und DAM-System Kapazitäten und reduziert die Fehlerhäufigkeit in der Printproduktion durch Automatisierung.

LAGO IN ACTION – Erfolgsstory bei RAJAMedia

LAGO IN ACTION – Erfolgsstory bei RAJAMedia

Unsere Software LAGO bei unseren Kunden in Aktion zu sehen, bereitet uns bei Comosoft natürlich besondere Freude. Seit dem 08. Juli sind bei RAJAMedia 16 Ländervertretungen (FR, BE, DE, AT, CH, NL, ES, IT, PT, UK, NO, SE, DK, PL, CZ, SK) in die LAGO WEB Umgebung eingebunden und haben somit dort bereits die Produktionsstufe erreicht.
Die Umstellung auf eine neue Produktionssoftware ist für jedes Unternehmen eine Herausforderung an bestehende Prozesse, doch 2020 ist es für Firmen weltweit aufgrund der Corona-Pandemie mit weiteren Besonderheiten verbunden. Es macht uns besonders stolz, dass wir es mit RAJAMedia geschafft haben die letzten Trainings erfolgreich online abzuhalten und RAJAMedia so in die zukünftige Produktion ihrer Werbemittel mit LAGO zu führen. Das nächste große Ziel ist das Deployment von LAGO Print, um zusätzlich zum Webkatalog auch den gedruckten Katalog vollständig in LAGO produzieren zu können.
Mit der Produktion in LAGO und der Einführung einer neuen Werbemittelproduktion erreicht RAJAMedia eine neue Stufe in ihrer Umstellung auf agile Prozesse:
  • RAJA erreicht damit höhere Effizienz und Produktivität der Anwender
  • Sie können die Anfragen der Anwender in den Entwicklungsprozess mit einbeziehen
  • Die Anwender sparen Zeit durch die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben
  • Ihnen gelingt so eine Fokussierung auf Aufgaben mit der höchsten Wertschöpfung
  • Die Anfragen der Anwender werden strukturiert und in einem zentralen und homogenen Backlog für die weitere Entwicklung gespeichert


Notiz von Comosoft zum Thema Coronavirus

Notiz von Comosoft zum Thema Coronavirus

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

wir bei Comosoft sind uns der Verantwortung jedes Einzelnen für den Schutz der Gesellschaft in Zeiten von Corona und der anhaltenden Ausbreitung von COVID-19 sehr bewusst. Die Bewahrung der Gesundheit ist uns das höchste Gut – gerade in dieser weltweit besonderen Situation. Deswegen legen wir unseren Mitarbeitern nahe aus dem Home Office heraus zu arbeiten und „Social Distancing“ zu betreiben, um so die Eindämmung des Virus zu unterstützen. Wir wissen, dass viele von Ihnen ähnliche Initiativen ergriffen haben, um die Ausbreitung auch in Ihren Gebieten einzuschränken.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir Ihnen trotz besonderer Umstände unsere Unterstützung weiterhin in gewohnter Qualität bieten können. Sollte es dennoch einmal zu kleinen Verzögerungen im Ablauf kommen, bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien beste Gesundheit,

Peter Jozefiak (CEO)


Comosoft-PAGE-Japan

Comosoft mit LAGO in Japan

Comosoft besucht die PAGE 2020 und hat die Multichannel-Software LAGO im Gepäck.

Japan wir kommen!

Seit Mittwoch, den 05.02.2020 findet in Tokyo im Sunshine City Convention Center die jährliche PAGE 2020 statt – und Comosoft ist dabei! Die Messe dreht sich um die Themen Digital, Print und Marketing für B2B und findet in 2020 zum 33. Mal statt. Wir präsentieren selbstverständlich unsere Software LAGO und haben bereits viele interessierte Zuhörer gewonnen, wie die Fotos beweisen.

Unser Head of Product Management Paul und unser Managing Director Peter präsentieren Live-Demos, um die Vorteile von LAGO bei der automatisierten Prospekt- und Katalogproduktion zu zeigen. Wir haben sehr viele interessante Kontakte bei der PAGE 2020 knüpfen können, die jährlich rund 66.000 Fachbesucher anzieht aus folgenden Branchen:

  • Living | Paper & Paper Products
  • Printing & Publishing
  • Information
  • Telecommunication
  • Data Processing
  • Computer


Softwareentwickler Java/Web

Für unseren Standort in Hamburg suchen wir zum schnellstmöglichen Zeitpunkt:

Softwareentwickler Java/Web (m/w/d)

Du arbeitest gern in dynamischen, agil organisierten Entwicklungsteams nach Scrum und treibst gemeinsam mit Deinen Kollegen/innen die Konzeption und Realisierung von Anwendungen voran? Dann bist Du bei Comosoft genau richtig, weil wir Spaß an dem haben, was wir täglich für unsere Kunden tun!

DEIN PROFIL

Einige der folgenden Dinge bringst Du mit:

 FRONT- UND BACKEND: Du kannst Dir bei uns aussuchen,ob Du lieber Front- oder Backend bearbeiten willst.

 WINDOWS/macOS: Such Dir Deine Lieblingsplattform aus.

 SPRING: Bei dem Wort denkst Du nicht nur an Frühling.

 UnitTESTS: Du möchtest zur TESTUnit für die UnitTESTS gehören und jagst mit Mockito/JUnit5

 CODE REVIEW: Review-Instrumente wie z.B. Crucible-Fisheye sind uns wichtig.

 Git & SVN: Umgang mit Versionskontrollsystemen ist kein Problem für Dich.

 RESTful API: Wir öffnen uns für Drittanwendungen.

 SonarQube: Auch mit statische Codeanalyse erhöhen wir die Qualität.

 Und auch ELK (Elasticsearch/LogStash/Kibana), Software Security (OWASP) und API Design sind für uns ein Thema.

DEINE AUFGABEN

DAS MACHST DU BEI UNS:

 Implementierung von modernen WebApps und Rich-Client- Anwendungen in Java (Eclipse-RCP und Vaadin) geht Dir leicht von der Hand.

 Du unterstützt die POs bei der Anforderungsanalyse mit Deinem Wissen.

„Analyse, Konzeption und Design“ werden die Worte über deiner Aufgabenbereichstür sein.

 Du nimmst die Implementierung im Team vor.

 Du bist der testende Testetester: UnitTests, Integrationstest und Vorbereitung der Testautomatisierung.

WIR BIETEN

WAS WIR DIR DAFÜR BIETEN:

 Du übernimmst bei uns Verantwortung und kannst Dich dabei auf die Unterstützung Deines Teams verlassen – auch beim Kickern und Darten.

 Es wird nie langweilig, das Aufgabenspektrum ist breitgefächert.

 Wenn Du Dich mal weiterbilden möchtest, freuen wir uns, und zahlen es Dir!

 Bei uns gibt es keine Rechner aus der vorindustriellen Zeit oder oldschool Büros, hier ist alles modern und zentral gelegen.

Flexible Arbeitszeiten heißt bei uns – egal ob Early Bird oder Nachteule – starte wann Du willst.

 Wir duzen uns alle und können auch direkte Entscheidungen auf kurzem Weg treffen.

 Attraktives Gehalt – Du wirst nach guter Leistung auch gut bezahlt.

 Wir kümmern uns um Deine CO2- Bilanz und geben Dir einen Zuschuss zu Deiner HVV-Karte.

 Wir wollen, dass Du gesund, hydriert und wach bleibst – Obst, Kaffee und Wasser ist immer vorhanden.

 Jeden Mittwoch kannst Du mit uns während der Arbeitszeit Sport machen.

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    Ikea-award-eversfrank

    IKEAs umweltfreundlichster Drucklieferant

    IKEAs umweltfreundlichster Drucklieferant

    Die Eversfrank Gruppe wird mit einem IKEA Tulip Award ausgezeichnet

    Schweden, Oktober 2019 – Am Abend des 9. Oktobers lud die schwedische Möbelhauskette IKEA zu ihren jährlich stattfindenden Tulip Awards. Mit dem Preis in Form einer hölzernen Tulpe zeichnet IKEA Jahr für Jahr die besten Druckleistungen bei der Fertigung seines aktuellen Kataloges aus. Zu den Preisträgern gehört auch die Eversfrank Gruppe, die mit ihren nachhaltigen Konzepten zur Druckproduktion punkten konnte. Nun haben die skandinavischen Kollegen der Eversfrank Gruppe den Preis nach Deutschland gebracht, wo er von Geschäftsführer Axel Polei freudig entgegengenommen wurde.

    31 Druckereien aus 24 Ländern folgten der Einladung in die schwedische Kleinstadt Älmhult, in der sich die IKEA Hauptzentrale befindet. Gewonnen hat die Eversfrank Gruppe den begehrten Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ für die „beste nachhaltige Initiative“ – und das nach gerade einmal zwei Jahren Zusammenarbeit mit dem schwedischen Möbelhausgiganten. Damit gehört das Druckunternehmen mit seinen beiden größten Produktionsstandorten in Meldorf und Preetz zu IKEAs besten Drucklieferanten. Besonders beeindruckt hat IKEA die Druckproduktion gemäß des sogenannten „Healthy Printing“-Konzepts, mit dem die Eversfrank Gruppe Druckprodukte auf außergewöhnlich nachhaltige Weise herstellt.

    „Produziert wurde bei uns ein Teil des IKEA Jahreskatalogs im Frühjahr und Sommer dieses Jahres“, erzählt Ulf Malmberg, Manager Business Development der Eversfrank Gruppe, der IKEA hinsichtlich der Druckproduktion eng betreut. „Schon seit Jahren beschäftigen wir uns kontinuierlich damit, unsere Prozesse und Produktionsabläufe noch umweltfreundlicher zu gestalten. Zusammen mit IKEA wollten wir noch einen Schritt weiter gehen und haben den Druck gemäß der Kriterien des Healthy Printing-Prinzips umgesetzt.“

    Ikea-award-eversfrank

    Als Mitgliedsunternehmen der Healthy-Printing-Initiative verpflichtet sich die Eversfrank Gruppe dazu, langfristig auf gesunde Druckprodukte hinzuarbeiten, indem positive  Auswirkungen  aktiv  unterstützt werden,  anstatt  nur  negative  Auswirkungen  zu minimieren. „Zum Beispiel arbeiten wir daran, dass alle Inhaltsstoffe und Materialien im bedruckten Papierkreislauf zu einer nützlichen biologischen oder technischen Ressource für andere Prozesse werden“, erklärt Hauke Klinck, Umweltmanager der Eversfrank Gruppe. „Wir möchten Druckprodukte langfristig gesehen so herstellen, dass sie zu 100% definierte  biokompatible  Bestandteile  enthalten,  die  sicher  kompostierbar,  in  anderen Produkten verwendbar sind oder ohne Schadstofffilter verbrannt werden können. Für IKEA konnte die Katalogproduktion unter anderem durch den Wechsel der Bogen- und Rollenfarbe auf Cradle to Cradle®-Standard mit verbesserten und nachhaltigen Eigenschaften erfolgen.“

    Axel Polei, Geschäftsführer der Eversfrank Gruppe in Meldorf, betont, dass der Preis allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken sei, die voller Energie mit IKEA zusammengearbeitet und zu diesem Erfolg beigetragen haben. „Von einem solch namhaften Kunden ausgezeichnet zu werden ist hochmotivierend und zeigt uns, dass der umweltbewusste Weg, den wir seit Jahren einschlagen, der richtige ist“, sagt er abschließend.


    PIM Punktgenauigkeit

    PIM Punktgenauigkeit

    Wenn ein Einzelhändler Hunderttausende von SKUs und über 2.000 Filialen hat, wie kann er dann all seine Daten effektiv und profitabel in seinen Marketingaktivitäten nutzen?

    Unternehmensdatenbanken werden nie von Grund auf neu erstellt. Sicherlich existieren sie nicht von Anfang an in ihrer vollen Form und werden auch nicht direkt mit einer hochkarätigen Auftaktveranstaltung gelauncht. Vielmehr entwickeln sich diese Dinosaurier der IT-Welt langsam und erfolgreich aus dem Vermächtnis ihrer Urväter. Solche Systeme wurden für die Verarbeitung großer Datenmengen entwickelt und somit leistungsstark genug, um große, komplexe Unternehmen zu unterstützen.

    Diese unglaubliche Kraft hat jedoch ihren Preis. Da sie sich aus früheren, oft schwer zugänglichen Systemen entwickelt haben, passen sich Unternehmensdatenbanken bekanntlich nur langsam an veränderte Marktbedingungen und disruptive neue Technologien an.

    So viele SKUs, so wenig Zeit

    Dies ist beim Product Information Management oder kurz PIM-Systemen der Fall. Stellt ein Unternehmen ein Produkt her oder vertreibt es, verwendet es Daten aus einem PIM-System, um jede Produktinformation zu hinterlegen, von Farben, Größenvarianten und Teilenummern bis hin zu Seriennummern, optionalem Zubehör und Spezifikationen. Jeder Artikel, auch bekannt als Lagerhaltungseinheit oder SKU, enthält auch Preisinformationen, Lagerbestände und Standorte, Fertigungsdetails und eine Vielzahl von Marketingdaten. Letztere, in der Regel Produktbeschreibungen, Fotos und sogar Videos, werden in einer separaten, aber verwandten Datenbank namens Digital Asset Management oder DAM-System gespeichert.

    Das sind eine Menge Daten. Für jede SKU kann es Dutzende oder sogar Hunderte von Datenpunkten geben. Normalerweise sind diese nicht alle in der gleichen Datenbank, sondern über mehrere verwandte, aber sehr unterschiedliche Systeme verteilt. Jedes hat seinen eigenen, wichtigen Geschäftszweck und teilt Informationen, um das jeweilige Produkt zu verwalten. Eine bestimmte Abteilung – Produktmanagement – muss auf fast alles zugreifen, was mit einer bestimmten SKU zusammenhängt.

    Jetzt multiplizieren Sie dieses Problem mit 400.000.

    Der Baumarktriese Lowe‘s verwaltet 400.000 Produkte und mehr und verkauft diese in jedem seiner 2.000 Geschäfte, sowie in seinem Onlineshop. Um eine derart breite Palette von Produkten erfolgreich zu vermarkten, muss das Unternehmen einen Weg finden, Millionen von Datenkombinationen zu nutzen – und zwar so, dass der Käufer genau das richtige Produkt zum richtigen Preis erhält.

    Der Herausforderung gewachsen

    Im August veröffentlichte Multichannel Merchant eine Fallstudie, die beschreibt, wie Lowe‘s und PureRED (die Digitalagentur von Lowe‘s) es geschafft haben ein komplexes, datenintensives Marketingproblem zu lösen – das Retail-Rundschreiben. Mit dem LAGO-System von Comosoft konnten Marketing Manager und Designer SKUs für eine Kampagne identifizieren, priorisieren und unter Verwendung von Daten aus PIM- und DAM-Systemen jedes Produkt in eine gestaltete Adobe InDesign-Vorlage importieren.

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    LAGO Softwarelösungen optimieren SKU und Asset Management

    Ein Großteil der detaillierten zirkulären Produktionsarbeiten (z.B. Formatierung und Bestückung von Tabellen, Suche nach dem richtigen Produktbild) wurde weitgehend automatisiert. Die Preise und weitere Daten wurden mit der ursprünglichen Datenquelle verknüpft, so dass eine kurzfristige Änderung an dieser automatisch die Layout-Datei vor der Erstellung der Druck-Datei aktualisiert. Dadurch wurde das Fehlerpotenzial stark reduziert.

    Der massive Datenjonglage-Akt bei Lowe‘s ist noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass jedes Filialrundschreiben, obwohl es im Gesamtdesign ähnlich ist, in Bezug auf die vorgestellten Produkte und Verkaufspreise einzigartig ist. Und dann multiplizieren Sie jedes gedruckte Rundschreiben mit den über 2.000 Lowe‘s-Filialen, die es täglich nutzen.

    Der digitale Wandel

    Das PIM/DAM-Dilemma wäre schon schwierig genug, wenn gedruckte Rundschreiben der einzige Vertriebskanal wären. (LAGO wird auch für andere komplexe, versionierte Druckerzeugnisse, insbesondere Kataloge, verwendet.) Das digitale Marketing – insbesondere die mobilen Apps – haben jedoch die Pläne der meisten Händler durcheinandergewirbelt. Eine digital produzierte Anzeige muss nicht nur gefällig, informativ und leicht auffindbar sein, sie muss auch ein Einstieg für den Kauf des Artikels sein.

    Eine Anzeige für einen Schraubendreher in der mobilen App eines Händlers muss dem Benutzer nicht nur anzeigen, was es ist und wie viel es kostet (bei sich jederzeit ändernden Preisen), sondern auch ähnliche Artikel, Kundenbewertungen und ob es auf Lager oder lieferbar ist.

    Hier sind wir wieder bei der Unmenge an Daten vom Anfang des Artikels angelangt. Glücklicherweise konnten die gleichen PIM/DAM-Datenakrobatiken, die zur Rationalisierung der Druckproduktion verwendet wurden, wiederverwendet werden, um die mobile Lowe‘s App zu bestücken.

    Zielerreichung

    Das Marketing muss per Definition wendig sein und auf die Gewohnheiten und Vorlieben der Verbraucher eingehen. Online- und mobile Tools sind ideale Mittel, um mit den Kunden von heute zu kommunizieren. Doch nur wenn die riesigen Mengen an Produktdaten präzise und kostengünstig verwaltet werden können – hinter der hübschen Fassade einer Anzeige oder App – kann die gezielte Botschaft den Verbraucher erreichen.


    Pressemitteilung: Die Eversfrank Gruppe und Comosoft küren zum vierten Mal die Sieger ihres Wettbewerbs für gemeinnützige Projekte „Ideenfutter“

    Die Eversfrank Gruppe und Comosoft küren zum vierten Mal die Sieger ihres Wettbewerbs für gemeinnützige Projekte „Ideenfutter“

    Meldorf, 20. Mai 2019 – Die Eversfrank Gruppe hat zusammen mit ihrem Tochterunternehmen Comosoft bereits zum vierten Mal ihren Wettbewerb „Ideenfutter“ ausgeschrieben, bei dem gemeinnützige Initiativen Fördersummen von insgesamt 20.000 Euro gewinnen konnten. Bis Ende Februar hatten die Bewerber die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen. Nun wurden die von einer prominent besetzten Jury auserkorenen Preisträger ausgezeichnet.

    89 Bewerbungen aus den Kategorien Kultur, Soziales, Sport und Umwelt erreichten auch in diesem Jahr die Organisatoren des Ideenfutter-Wettbewerbs. Nachdem eine unabhängige Fachjury die Bewerbungen sichtete und die Gewinner auswählte, wurden in der vergangenen Woche die Sieger-Teams vor Ort besucht. „Die genauen Fördersummen kannten die Gewinner im Vorwege noch nicht“, erzählt Frank Ehrhorn, Vertriebsleiter der Eversfrank Gruppe. „Das machte den Überraschungseffekt bei der Übergabe der Urkunde noch größer.“

    Die Preisträger des diesjährigen Ideenfutter-Wettbewerbs sind:

    • Nerdlicht e.V. aus Kiel (Fördersumme: 3.000 € | Kategorie: Kultur)
    • Verein für Naturkunde Lüchow e.V. aus Lüchow (Fördersumme: 2.500 € | Kategorie: Umwelt)
    • Agenda 21 für Meldorf e.V. aus Meldorf (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Umwelt)
    • Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Kiel e.V. aus Kiel (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Soziales)
    • Gesellschaft für ökologische Planung e.V. aus Hamburg (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Umwelt)
    • Rotary Club Heide mit der KiTa Morgenstern aus Heide (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Soziales)
    • Gemeinde Brot des Lebens e.V. aus Berlin (Fördersumme: 1.500 € | Kategorie: Soziales)
    • Kidz4kids e.V. aus Weitersburg (Fördersumme: 1.500 € | Kategorie: Kultur)

    Kay Julius Evers, Gesellschafter der Eversfrank Gruppe, hat gemeinsam mit Peter Jozefiak (Geschäftsführer Comosoft) die Jury bei der Auswertung der Projekte unterstützt und erklärt: „Soziales Engagement und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie. Deshalb haben wir unseren Ideenfutter-Wettbewerb ins Leben gerufen, um kreative Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Miteinander voranzutreiben.“

    Der große Sieger des Wettbewerbs ist der Verein Nerdlicht aus Kiel, der die freie Entfaltung der Nerdkultur im Norden fördert und Menschen mit gleichen Interessen zusammen bringt. „Im Mittelpunkt unseres Vereins steht vor allem die Idee, regionalen Kunstschaffenden und Interessierten Raum zur Entfaltung und zum Austausch zu gegeben“, erklärt Kim Dittmann vom Nerdlicht e.V. „Das geschieht auf ganz unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch öffentliche Veranstaltungen mit Vorführungen, Vorträgen oder Wettbewerben in den Bereichen Gesang, Kostüm, kreatives Schreiben oder Zeichnen.“ Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Jugendförderung, da gerade junge Menschen mit Spezialinteressen oft Erfahrungen mit Ausgrenzung oder sogar Mobbing gemacht haben.

    In der Jury des diesjährigen Wettbewerbs engagierten sich Julia „Deichdeern“ Nissen (Bloggerin und Projektleiterin beim Forum Moderne Landwirtschaft e. V.), Wolfgang Schwenke (ehemaliger Handballstar und heutiger Geschäftsführer von Holstein-Kiel), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Axel Jahn (Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung).


    Newsletter Ideenfutter

    Sozialer Wettbewerb "Ideenfutter" geht in die vierte Runde

    Bundesweiter sozialer Wettbewerb „Ideenfutter“ geht in die vierte Runde

    Bis zum 28. Februar können sich gemeinnützige Initiativen wieder beim Hamburger Softwareunternehmen Comosoft und der Eversfrank Gruppe bewerben, um einen Teil des Förderbeitrags von insgesamt 20.000 Euro zu ergattern.  

    Hamburg, 03. Januar 2019 – Pünktlich zum neuen Jahr geben Comosoft und die Eversfrank Gruppe die erneute Ausrichtung ihres sozialen Wettbewerbs „Ideenfutter“ bekannt und fordern gemeinnützige Initiativen aus ganz Deutschland auf, sich mit ihrer Idee zu bewerben. Den Siegern winkt ein Teil des Förderbetrags von insgesamt 20.000 Euro entgegen. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2019 online unter www.ideenfutter.de in den Kategorien Soziales, Umwelt, Kultur und Sport eingereicht werden.

    Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb vor drei Jahren, als die Unternehmen entschieden, ihr Weihnachtsgeschenke-Budget anstatt in Pralinen lieber in den guten Zweck zu investieren. Zuletzt zeichneten sie so auf ihrer feierlichen Preisverleihung im Mai letzten Jahres acht Siegerteams aus.  Hierzu zählte unter anderem auch die Mannschaft des Flüchtling Magazins, das mit ihrem Online-Magazin Geflüchteten seit rund zwei Jahren ein Sprachrohr verleiht. Mit den Fördermitteln konnte eine zweite Printausgabe des Magazins realisiert werden, die Ende letzten Jahres erschien. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Teams von Das Geld hängt an den Bäumen und Viva con Agua Arts.

    „Es ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend, was für ein Ideenreichtum und Engagement in unserem Land steckt“, erzählt Peter Jozefiak, Geschäftsführer von Comosoft. „Teamgeist wird bei uns im Unternehmen groß geschrieben. Die Menschen, die sich bei uns bewerben und einen Großteil ihrer Freizeit gemeinsam mit ihrem Team ehrenamtlich für den guten Zweck aufwenden, sind dafür große Vorbilder. Davon können wir uns alle etwas abgucken.“

    Selbst ist die Eversfrank Gruppe, Mutterunternehmen von Comosoft, besonders im Bereich Umwelt aktiv und forstet mit dem eigenen Projekt Evers-ReForest® Laubmischwälder in Schleswig-Holstein auf, um Treibhausgase, die während des Produktionsprozesses nicht zu verhindern sind, zu kompensieren. Zudem arbeitet das Unternehmen mit Behindertenwerkstätten zusammen, die mit Manpower bei verschiedenen Tätigkeiten in der Produktion unterstützen.

    Ausgewählt werden die Gewinner von einer unabhängigen Jury, die auch in diesem Jahr wieder prominent besetzt ist: Julia „Deichdeern“ Nissen (Bloggerin und Projektleiterin beim Forum Moderne Landwirtschaft e. V.), Wolfgang Schwenke (ehemaliger Handballstar und heutiger Geschäftsführer von Holstein-Kiel), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Axel Jahn (Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung).  Die Höhe der Fördersumme kann zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro liegen. Dabei ist der Betrag abhängig vom Projekt an sich und der benötigten Summe.

    Comosoft und die Eversfrank Gruppe freuen sich auf spannende Einreichungen.


    Bass Pro Case Study

    Effizienz und Effektivität - Eine Fallstudie von Bass Pro Shops mit LAGO

    EINE REPORTAGE ÜBER MULTICHANNEL-MARKETING

    Von John Parsons

    Das Knüpfen persönlicher Beziehungen in einer unpersönlichen Multichannel-Welt

    Der Outdoor-Einzelhandelsriese Bass Pro Shops verfolgt die ambitionierte Marketingvision, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Outdoor-Liebhabers einzugehen. In einem zunehmend unpersönlichen Multichannel-Umfeld erfordert diese Vision leistungsfähige und flexible Technologien – zum Beispiel Comosoft LAGO.

    Marketingprofis hatten es noch nie leicht. Selbst als nur Printmedien und Rundfunk als Werbekanäle zur Verfügung standen, waren erhebliche Anstrengungen und immenser Einfallsreichtum erforderlich, um einem bestimmten Produkt – und erst recht einer ganzen Marke – zu dauerhaftem Erfolg im Einzelhandel zu verhelfen.

    Mit dem Aufstieg der Online- und Mobiltechnologien wurde diese Aufgabe sogar noch deutlich schwieriger. Jedes neue Gerät erschwert den Versuch, eine sinnvolle Beziehung mit einer immer stärker beschäftigten und abgelenkten Zielgruppe einzugehen. Und auch die Printmedien haben sich drastisch verändert. Die Tage der großen Kataloge für ein breites Publikum sind längst vorbei. Sie wurden von sehr individuell gestalteten Einzelhandelskatalogen unterschiedlicher Länge und Komplexität abgelöst, die auf die Bedürfnisse einer ganz bestimmten Zielgruppe ausgerichtet sind. Wenn für hunderttausende Artikel geworben werden soll, wird das Ganze noch erheblich kniffliger.

    Bass Pro Shop, eine der größten Einzelhandelsketten der USA, stellt sich jetzt dieser Marketingherausforderung. Bass Pro erfüllt jedes Jahr die Wünsche von mehr als 200 Millionen Kunden im Onlinehandel sowie in seinen 200 Filialen und Schulungszentren, wo auch zahlreiche Programme und Familien-Events stattfinden. Es gibt einen Mix aus Spezial- und größeren „Hauptkatalogen“ mit Ausrüstung für das Süß- und Salzwasserangeln sowie mit Jagdbedarf. Das Unternehmen, zu dem jetzt auch Museen, Schulungszentren und ein größeres Resort gehören, spielt außerdem eine immer größere Rolle beim Naturschutz. Die Übernahme von Cabela im Jahr 2017 ist ein Beleg dafür, dass Bass Pro seinen Erfolgshunger noch längst nicht gestillt hat.

    Angesichts dieses phänomenalen Wachstums hält Bass Pro an seiner ehrgeizigen Marketingvision fest, die in der innigen Beziehung verwurzelt ist, die der Firmengründer Johnny Morris zu seinen Gleichgesinnten, den anderen Outdoor-Fans, pflegte. Mit jeder Produktlinie – von Angel- und Jagdausrüstung über Boots- und Campingzubehör bis hin zur Outdoor-Kleidung – versucht das Unternehmen, auf jeden Kunden persönlich einzugehen. „Wir sind sehr darum bemüht, einen persönlichen Dialog mit unseren Kunden zu führen und ihnen eine individuelle Präsentation zu bieten, ganz gleich, wo sie wohnen oder einkaufen“, erklärt Joe Gies, Senior Marketing Manager of Creative and Photography Services bei Bass Pro. „Mit unseren Print-Katalogen, Prospekten und Beilagen haben wir den traditionellen Massenvertriebsweg in eine persönliche Beziehung zu unseren Kunden verwandelt.“

    Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Versionen

    Für ein Unternehmen, das so viele Produkte verkauft, ist dieser Prozess alles andere als einfach. Als typisches Beispiel nennt Gies Farbbroschüren, die per Post zugesandt werden oder Zeitschriften beiliegen. Digitale Ausgaben werden außerdem auf die Website jedes Geschäfts hochgeladen. Diese Farbbeilagen werden alle zwei Wochen produziert und haben das landesweite Umsatzvolumen ganz erheblich gesteigert. Ihre Effektivität lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass ihre Aufmachung ganz bewusst auf die jeweilige Region und bestimmte Bevölkerungsgruppen zugeschnitten ist. Während sich andere Einzelhändler bei der Gestaltung ihrer Beilagen normalerweise am Preis orientieren, schneidet Bass Pro jede Version zusätzlich noch auf die tatsächlichen Käuferinteressen zu.

    „In Südflorida gibt es beispielsweise einen Angler, der nach Forellenbarschen angelt“, erklärt Gies. „Er verwendet dafür eine bestimmte Art von Plug oder Köder, zum Beispiel einen orangefarbenen Wurm. Diese Arten von Köder wollen wir jedoch keinem Angler in Wisconsin oder Michigan präsentieren, der es auf Hechte abgesehen hat. Um unserer Präsentation die nötige Authentizität zu verleihen, zeigen wir stets Produkte, die in der jeweiligen Region relevant sind. Dementsprechend stellen wir nur Mitarbeiter in unseren Geschäften ein, die sich mit den örtlichen Gegebenheiten auskennen und das entsprechende Fachwissen besitzen.“

    Zur Umsetzung dieser ambitionierten Strategie und zur Verwaltung und Automatisierung der Erstellung regionaler Versionen von Zeitungsbeilagen vertraut Bass Pro auf das Comosoft LAGO-System. LAGO verbindet Marketingverantwortliche und Grafikdesigner mit dem Produktinformationsmanagementsystem (PIM-System) eines Drittanbieters. Basierend auf dem detaillierten Wissen über die örtlichen Angelbedingungen sowie auf der Kenntnis der bevorzugten regionalen Outdoor-Aktivitäten und in Kombination mit der Auswahl des Einzelhändlers fördert das System die für die fragliche Region relevanten Produkte zutage, die dann mühelos platziert werden können. Gleichzeitig verschafft es dem Designer genügend Spielraum, um das bestmögliche Layout zu erstellen. Komplexe Produktinformationen, einschließlich der Bilder, werden in das Layout importiert. Bilder und Produktinformationen (z. B. Preisangaben und andere Artikeldaten) werden bei jeder Änderung im PIM-System automatisch aktualisiert. (Siehe „So funktioniert das Ganze“)

    Das Konzept von Bass Pro, regionale Versionen des Katalogs zu erstellen, schlägt sich in einer außergewöhnlichen Anzahl an Seiten nieder. Das Unternehmen produziert jedes Jahr zahlreiche Veröffentlichungen für Tageszeitungen, und zwar jeweils in mehreren Ausführungen und Beilagen. Durch die unterschiedlichen Versionen kann sich eine 40-seitige Einzelhandelsbeilage auf mehr als 400 Seiten belaufen. Folglich muss die Kreativabteilung von Bass Pro zig tausend Seiten gestalten und dabei jeweils auf umfangreiche PIM-Daten zurückgreifen, die auf stündlichen Importen aus den Händlersystemen basieren. „Comosoft LAGO ist im Grunde genommen unser Lasttier, das uns die komplexe Erzeugung regionaler Versionen und die Echtzeitänderungen dauerhaft erleichtert“, sagt Gies. „Alle unsere Katalog- und Einzelhandelsprogramme nutzen LAGO als Backbone.“

    Das Comosoft-System wird jedoch nicht nur von dem Unternehmen selbst genutzt, sondern auch von seinen externen Partnern, die LAGO beim Erzeugen der Druck- und Medienvorstufe für die Seitenproduktion, die Automatisierung und das Scripting verwenden. Letzteres dient zur Verwaltung der hochauflösenden Bilder für Bass Pro. Das Unternehmen stellt den Druckereien auch die mithilfe von LAGO erzeugte Paginierung bereit, um das Layout aller regionalen Versionen für den jeweiligen Markt vorzugeben.

    Gies lobt LAGO für die Fähigkeit, PIM-Daten von Drittanbietern sowie DAM und die Automatisierung des Seitenlayouts in Echtzeit zu verwalten. „Wir sind zwar ein großes, aber eben auch ein sehr flexibles Unternehmen“, sagt er. „Wir reagieren auf die sich wandelnden Marktbedingungen. Wenn wir eine Last-Minute-Werbeaktion durchführen und in eine Zeitungsbeilage einfügen müssen, erleichtert uns LAGO diese Arbeit.“

    Katalogkontrolle

    Bass Pro produziert jedes Jahr gut 30 Farbkataloge für seine zahlreichen Produktlinien und Spezialgebiete. Anders als die Zeitungsbeilagen sind die Kataloge zurzeit noch nicht als regionale Versionen erhältlich. Dennoch umfassen sie zwischen 24 und 600 Seiten. Comosoft LAGO übernimmt dabei die Verwaltung der komplexen PIM-Daten und digitalen Objekte, die auf jeder Seite benötigt werden. Die Printkataloge dienen auch als Grundlage für die digitalen Ausgaben und enthalten Links zum zuverlässigen Onlinehandelssystem des Unternehmens.

    Gies verweist darauf, dass Bass Pro bereits viele verschiedene Module von LAGO nutzt und die Implementation weiterer Module beabsichtigt. Hierzu zählt auch „Whiteboard“, das Vorstufenmodul von LAGO. Diese Funktion ermöglicht es den Händlern, Produkte und die dazugehörigen Informationen bestimmten Dokumenten innerhalb eines Projekts zuzuweisen und per Drag-and-drop bestimmten Seitenpositionen zuzuordnen, und dabei die relevanten Artikeldaten zu behalten.

    Darüber hinaus verwendet Bass Pro auch das WebProof-Modul von LAGO zur Übermittlung laufender InDesign-Arbeiten an autorisierte Entscheidungsträger sowie das Modul „Transfer Server“ zur Verwaltung von Datenimporten, ohne den Verlust oder das Überschreiben wichtiger Daten zu riskieren.

    Größe und Umfang der Multichannel-Strategie von Bass Pro erfordern ein besonderes Konzept für die Verwaltung und Präsentation der Daten. „Bisher konnten wir keine anderen Systeme finden, die in der Lage sind, die Anforderungen unserer Einzelhandelskanäle zu erfüllen, so wie es LAGO vermag“, erklärt Gies. „Das ist nicht nur eine Frage der Quantität, sondern auch der Komplexität. Stellen Sie sich nur einmal eine 48-seitige Zeitungsbeilage in regionalen Versionen für zahlreiche Märkte vor. Dann haben wir es schnell mit 400 bis 600 Seiten zu tun, und wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Produkte genau auf der richtigen Seite erscheinen, damit sie der richtige Kunde zu Gesicht bekommt. LAGO ist genau das richtige Tool – und bisher auch das einzige Tool –, das diesen Prozess zufriedenstellend erledigt.“ LAGO bietet eine Möglichkeit zum Komprimieren, sodass sich die Anzahl der zu produzierenden Seiten minimieren lässt, und ermöglicht gleichzeitig die Erstellung mehrerer komplexer Versionen.

    Mit der Akquisition von Cabela wurde diese Strategie im letzten Jahr einem erfolgreichen Belastungstest unterzogen, als sich die Anzahl der mit LAGO zu verwaltenden Märkte plötzlich verdoppelte.

    Des Öfteren hat Bass Pro auch die Hilfe von Comosoft-Analysten in Anspruch genommen, um besondere Herausforderungen bei der Verwaltung komplexer Datensätze und Kommunikationskanäle zu bewältigen. „Comosoft arbeitet nun seit Jahren eng mit uns zusammen, um unsere Arbeitsabläufe zu bewerten und unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern“, erläutert Gies. „Als unsere Partner helfen sie uns, eine optimale Leistung zu erzielen.“

    Für Bass Pro besteht die Herausforderung darin, ein persönliches Erlebnis in einem eigentlich unpersönlichen Massenmedium – auf der gedruckten Seite – zu erzeugen und gleichzeitig dasselbe Erlebnis auf mehreren Nicht-Print-Kanälen zu vermitteln UND das Einkaufserlebnis im Geschäft zu optimieren. Ein großes und wachsendes Unternehmen, das tausende überzeugende Produkte verkauft, kann diese Herausforderung nur mithilfe von fortschrittlichen, vielseitigen Systemen wie Comosoft LAGO bewältigen – und dank einer Vision von einer persönlichen Beziehung, die Vorrang vor allem anderen hat.

    SO FUNKTIONIERT DAS GANZE

    Bass Pro Shops verwendet viele der in Comosoft LAGO verfügbaren Module und beabsichtigt, in naher Zukunft noch weitere Module zu implementieren. Hier ist ein kurzer Überblick über das Softwaresystem für Multichannel-Publikationen.

    LAGO ist ein erst vor Kurzem auf Version 5 aktualisiertes Unternehmenssoftwaresystem für Produktvermarkter, Designer und Produzenten von Katalogen, Flyern, Rundschreiben, Zeitungsbeilagen und weiterem komplexem Werbematerial. Es besteht aus mehreren Modulen zur Verbindung kreativer Produktionssoftware (üblicherweise Adobe InDesign und InDesign Server) mit einfachen webbasierten Tools, um komplexes Werbematerial aus einer einzigen Datenquelle zu planen und zu produzieren.

    Zu den Hauptbestandteilen von LAGO zählt das Modul „Admin“, das die Benutzerverwaltung, globale Konfigurationsparameter sowie das Setup und die Verwaltung der Produkt- und Artikeltypen, der Veröffentlichungsversionen und der wiederholbaren Arbeitsabläufe umfasst. LAGO Transfer Server steuert die Konfiguration der Datenimporte und -exporte sowie die Zeitplanung und reduziert das Risiko und die Kosten von Datenverlusten oder überschriebenen Daten. Plugins für Adobe InDesign und Photoshop ermöglichen diesen beiden Anwendungen die Echtzeit-Interaktion mit den digitalen Objekten von LAGO sowie mit den Produktdaten.

    Bass Pro nutzt vor allem die LAGO-Anwendung namens Explorer. Comosoft bietet jedoch auch ein webbasiertes Modul mit ähnlichem Funktionsumfang für das Vorbereiten, Generieren und Planen von Kampagnen und Werbemedien sowie deren artikelbasierte Durchführung an. Das Modul lässt Marketing-, Vermarktungs- und Produktmanager Produkte auswählen und per Drag-and-drop bestimmten Seiten zuzuweisen, ohne die relevanten Artikel- und Werbedaten zu verlieren. Aus diesem Whiteboarding-Prozess gehen spezielle Projekte hervor, die von Designern in Adobe InDesign bearbeitet werden können. Die Benutzer von LAGO Explorer können die Artikelnutzung in einem Katalog oder Flyer anhand diverser Kriterien priorisieren. Hierzu zählen unter anderem die Gewinnspanne, die Verfügbarkeit, regionale oder demografische Daten oder verkaufsfördernde Umstände.

    Mithilfe des Proof-Moduls können InDesign-Benutzer eine sichere, webbasierte Datei für die Auszeichnung und Freigabe durch mehrere Benutzer generieren. Sämtliche Benutzer werden über die Aufgaben und Termine in Proof benachrichtigt, und das System kann verwendet werden, um zertifizierte „Snapshots“ der laufenden Arbeit zu erstellen.

    WebAsset ist ein vollwertiges Digital Asset Management Module oder DAM-Modul zum Finden, Importieren und Exportieren artikelbezogener Bilder, Logos oder anderer Objekte. Die Metadaten jedes Objekts werden streng kontrolliert, um sicherzustellen, dass ein Katalogeintrag mit dem aktuellen Bildmaterial übereinstimmt. Wird ein digitales Objekt modifiziert, dann wird das Kataloglayout zum entsprechenden Artikel automatisch aktualisiert, um das neue Bildmaterial zu zeigen.

    Explorer gestattet die Erstellung, Planung und Verwaltung von Projekten sowie von den enthaltenen Produkten (Objekten und Daten). Derartige Projekte können Multimedia-Präsentationen zur Nutzung im Internet, an Mobilgeräten oder im Onlinehandel sowie Projekte zur Verwaltung von Produktinformationen für Printbeilagen umfassen. Die Benutzer können Produkte verschiedenen Seiten im jeweiligen Projekt zuordnen, Produktbeschreibungen und andere Inhalte eingegeben, von Drittanbietern übermittelte Daten hinzufügen oder bearbeiten und den Status der einzelnen Seiten während des gesamten Produktionsprozesses überwachen.

    Das Modul Whiteboard ermöglicht den Benutzern die Verwaltung von Produktinformationen, denn diese werden bestimmten Dokumenten innerhalb eines Projekts zugewiesen. Marketing- und Produktmanager können Produkte auswählen, die im Rahmen einer Medienpräsentation gezeigt werden sollen, die Produkte per Drag-and-drop bestimmten Seiten zuweisen und alle relevanten Artikeldaten behalten. Die Warenplanung erfolgt mithilfe einer Pre-Layout- oder Whiteboarding-Funktion. Das Endergebnis sind klare Anweisungen innerhalb vorhandener Designschablonen für die eigentliche Erstellung des Seitenlayouts.

    Das Modul Digital Output ermöglicht die direkte Veröffentlichung von Marketingmaterial in vielen verschiedenen Onlinekanälen. Digitale Rundschreiben/Flyer oder E-Kataloge werden automatisch zusammen mit Highlight-/Rollover- und URL-Daten herausgegeben.

    Squinch ist ein Umsatzanalysemodul, das die Raumnutzung einzelner Produkte oder eines Produktsortiments in Quadratzoll angibt, um die optimale Zusammensetzung einer Katalogseite zu ermitteln. Stickering ist ein weiteres Analysemodul, das den Managern bei der Katalogerstellung als effektives Tool zur Überwachung und Überprüfung komplexer Artikeldaten dient. Als Ergänzung zu den beiden Modulen „Whiteboard“ und „Proof“ ermöglicht „Stickering“, dass die Daten den Bildschirm überlagern, und gestattet so direkte Vergleiche zwischen dem Inhalt der Seite und den Daten aus dem Speichersystem. Darauf aufbauend gewinnen Händler durch den Import von Daten aus anderen umsatzbasierten Systemen (zum Beispiel aus Prognose- oder Warenbestandssystemen) Erkenntnisse, für die bisher mehrere Bildschirme erforderlich waren.

    WebReports bietet systemweite Berichtsfunktionen zu buchstäblich jedem Datenpunkt und jeder Kennzahl in LAGO. So sind die Benutzer in der Lage, vordefinierte oder benutzerdefinierte Berichte zu erstellen. Wenn Sie dieses Modul mit Squinch und einigen extern beschafften Prognose-/Warenbestands-/Umsatzdaten kombinieren, erhalten Sie einzigartige Einblicke in Marketingprojekte.