LAGO IN ACTION – Erfolgsstory bei RAJAMedia

LAGO IN ACTION – Erfolgsstory bei RAJAMedia

Unsere Software LAGO bei unseren Kunden in Aktion zu sehen, bereitet uns bei Comosoft natürlich besondere Freude. Seit dem 08. Juli sind bei RAJAMedia 16 Ländervertretungen (FR, BE, DE, AT, CH, NL, ES, IT, PT, UK, NO, SE, DK, PL, CZ, SK) in die LAGO WEB Umgebung eingebunden und haben somit dort bereits die Produktionsstufe erreicht.
Die Umstellung auf eine neue Produktionssoftware ist für jedes Unternehmen eine Herausforderung an bestehende Prozesse, doch 2020 ist es für Firmen weltweit aufgrund der Corona-Pandemie mit weiteren Besonderheiten verbunden. Es macht uns besonders stolz, dass wir es mit RAJAMedia geschafft haben die letzten Trainings erfolgreich online abzuhalten und RAJAMedia so in die zukünftige Produktion ihrer Werbemittel mit LAGO zu führen. Das nächste große Ziel ist das Deployment von LAGO Print, um zusätzlich zum Webkatalog auch den gedruckten Katalog vollständig in LAGO produzieren zu können.
Mit der Produktion in LAGO und der Einführung einer neuen Werbemittelproduktion erreicht RAJAMedia eine neue Stufe in ihrer Umstellung auf agile Prozesse:
  • RAJA erreicht damit höhere Effizienz und Produktivität der Anwender
  • Sie können die Anfragen der Anwender in den Entwicklungsprozess mit einbeziehen
  • Die Anwender sparen Zeit durch die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben
  • Ihnen gelingt so eine Fokussierung auf Aufgaben mit der höchsten Wertschöpfung
  • Die Anfragen der Anwender werden strukturiert und in einem zentralen und homogenen Backlog für die weitere Entwicklung gespeichert


Personal News

Personal News

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass unser Kollege Lars Kaiser ab sofort die Position des “Director Finance” bekleidet und außerdem den HR-Bereich der GmbH verantwortet. Des Weiteren übergibt Lars Kaiser die Leitung des Professional Services an Martin Schönhöfer und somit die Zuständigkeit für alle Kundenprojekte in Europa und Asien. Christian Koch wird ihn dabei mit seiner Erfahrung in der Durchführung von Kundenprojekten als „Deputy Head of Professional Services“ unterstützen.

(im Bild von links nach rechts: Lars Kaiser, Martin Schönhöfer, Christian Koch)


Direct-Individual-Marketing-Katalogproduktion-Personalisierte-Werbung

Mehr Awareness durch One-to-One-Katalogproduktion

Personalisierte Marketing Materialien führen zu größerer Awareness beim Kunden

Eine Studie des High-Text-Verlags in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Splendid Research stellt einen Zusammenhang zwischen individualisierten Katalogen und einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit her.

Individualisierte Kundenansprache reicht von einfachen persönlichen Anreden inklusive Verweise auf individuelle Shop-Landingpages, bis hin zu individuellen Produkten und Preisen je Kunde oder Kundengruppe. Neue Druckverfahren wie redundant aufgebauter, vollautomatischer Rollendigitaldruck mit Schnittstellen zu PIM– und CRM-Systemen sind für die Herstellung von Katalogen und Flyern ausgelegt, die dem Kaufverhalten des Kunden genauestens angepasst sind.

Nur wer für den Kunden relevante Angebote unterbreitet wird aus der neuzeitlichen Werbemittelmasse herausstechen. Die repräsentative Studie des Splendid Research Instituts legt diesen Schluss zum Thema One-to-One-Kommunikation ebenfalls nahe. Die Hälfte der befragten Studienteilnehmer gab an, dass ein Katalog, der auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist und ihr individuelles Kaufverhalten widerspiegelt, sie mehr interessiere als ein generalistischer unpersonalisierter Katalog. Rund 31% derer hält es außerdem auch für wahrscheinlich, dass seine Kauflust dadurch angeregt wird und er eins oder mehrere dieser Angebote kaufen wird. Das sind Zahlen, die in einigen hart umkämpften Branchen einen klaren Impuls für die Entscheidung zur Produktion von personalisierten und individuellen Katalogen und Flyern senden. Beim Vergleich der Costs per Order (CpO) schneidet printbasierte personalisierte Werbung heute oft besser ab als Social Media Werbung oder Suchmaschinenwerbung (SEA), so Gerhard Märtterer, der Preis bestimme sich dabei vor allem durch den Wert eines Keywords zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und dieser Zeitpunkt, wie beispielsweise in der Weihnachtszeit, kann den Cost per Click (CpC) Preis empfindlich in die Höhe treiben und so können die Akquisitionskosten pro Kunde den Kaufpreis des beworbenen Produkts klar übersteigen.

Mit der individualisierten Druckproduktion ist auch natürlich keinesfalls der Endpunkt der One-to-One-Kommunikation erreicht. Die Erzeugung von personalisierten und individualisierten E-Mails und Landingpages auf Basis von Produktdaten aus dem PIM-System bildet eine nur logische Erweiterung in der digitalen personalisierten Kommunikation. Abschließend lässt sich also anhand dieser Studie sehen, dass relevante individuelle Angebote, dargestellt in personalisierten Katalogen, zu mehr Awareness und somit zu höheren Renditen führen werden.

 

Gerhard Märtterer: Dipl. Wirtsch. Ing. (FH), Experte für One-to-One-Kommunikation.
Website: https://www.maertterer.net/


Das wahre Potenzial des digitalen Outputs

Das wahre Potenzial des digitalen Outputs

Lebensmitteleinzelhändler sind ein integraler Bestandteil der Branchenwelt, die jetzt die Auswirkungen von COVID-19 bekämpft.  Da Störungen in der Lieferkette die Verfügbarkeit von lebenswichtigen Lieferungen derzeit besonders bedrohen können, sind optimale Prozesse in einem Unternehmen wichtiger denn je.

Alle Revolutionen kommen aus dem Magen. Es ist ganz einfach. Es kann kein Erfolg entstehen, wenn die Menschen ihre grundlegenden, physiologischen Bedürfnisse – in diesem Fall Nahrung – nicht befriedigen können. In der heutigen Zeit erfordert die Deckung dieses Bedarfs ein kompliziertes Netzwerk von Produzenten, Zwischenhändlern und Einzelhändlern – Dinge, über die die meisten von uns selten nachdenken.

Der Revolutions-Teil der Metapher als gesellschaftlich umwälzendes Phänomen ist sehr treffend. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels befindet sich die ganze Welt in einem Kampf gegen das neuartige Coronavirus und die von ihm verursachte Krankheit. Wie in allen Schlachten gibt es Kämpfer an vorderster Front (Forscher, Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Ersthelfer), unterstützende Kräfte und Zivilisten, die ihren Teil zum Ganzen beitragen. In diesem speziellen Kampf ist ein großer Teil der “unterstützenden Kräfte” die Lebensmitteleinzelhändler, die wir meist für selbstverständlich nahmen.

Beschleunigter Wandel für Lebensmitteleinzelhändler

In einem früheren Artikel haben wir die Veränderungen im Verbraucherverhalten skizziert, die den Lebensmitteleinzelhandel dazu zwingen, seine Methoden zu ändern, einschließlich der Entwicklung von Shopping-Apps und innovativer Abhol- oder Lieferoptionen. Aber was vor einigen Monaten noch als experimentell galt, ist fast über Nacht in den Mainstream katapultiert worden. Die Bequemlichkeit beim Einkaufen, die das bisherige Hauptargument für diese Methoden war, ist durch ein anderes starkes Motiv ersetzt worden.

Die plötzliche, aber begründete Furcht vor einer Ansteckung hat zu strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit geführt – nicht nur Masken, Abstandhalten und One-Way-Gänge, sondern auch ein Ansturm auf Online-Bestellungen, Abholung auf dem Parkplatz und Lieferung nach Hause. Eine Führungskraft einer großen Handelskette stellte kürzlich fest, dass die Abholung und Lieferung von Lebensmitteln seit Mitte März um 130% pro Woche zugenommen hat. Leitende Filialleiter arbeiten im Alltagsgeschäft zusammen mit ihren Mitarbeitern und sind damit beschäftigt, Bestellungen für die Abholung auf dem Parkplatz abzuwickeln.

All dies ist kein neues Phänomen, aber die Geschwindigkeit, mit der neue Einkaufserlebnisse gefordert werden, ist der Lage entsprechend sehr hoch. Shopping-Apps sind somit nicht mehr nur praktisch, sondern werden immer wichtiger.

 

Es dreht sich immer noch alles um die Daten

Früher (oder noch im vergangenen Monat) wurde der Prozess des Lebensmittelmarketings durch komplexe Datensammlungen angetrieben: Produktbilder, Produktinformationen, Preise, Inventar und Marketingprioritäten. Das ist immer noch so. Wir haben mehrere Artikel veröffentlicht, in denen beschrieben wird, wie all diese Daten effektiv verwaltet und in Print- und Online-Medien zum Nutzen von Käufern und Einzelhändlern gleichermaßen kanalisiert werden können.

Heute haben sich diese Kanäle und die Art und Weise, wie wir sie nutzen, jedoch dramatisch verändert. Die Käufer, die sich darauf konzentrieren, schnell und effizient einzukaufen und den Laden wieder zu verlassen, schenken Flyern und Rundschreiben in den Geschäften möglicherweise weniger Aufmerksamkeit als bisher. Vielfach haben Shopping-Apps und, in geringerem Maße, nicht-mobile Websites eine zentralere Rolle als bisher beim Einkaufserlebnis im Lebensmittelgeschäft gespielt.

Das Medium hat sich etwas verlagert, aber das Bedürfnis der Verbraucher ist immer noch dasselbe. Die Käufer müssen finden, was sie brauchen, es “sehen”, seinen Wert einschätzen und eine Kaufentscheidung treffen. Die App des Lebensmitteleinzelhändlers muss alle verfügbaren Produkte, Preise und Beschreibungen genau darstellen und bereit sein, Änderungen mitzuteilen, wenn etwas nicht vorrätig oder auf einen Artikel pro Kunde beschränkt ist. Shopping-Apps sind dafür ideal, aber nur, wenn alle Daten effektiv und effizient genutzt werden.

 

Digitaler Output

Ein solches Datenintegrationspotenzial ist in Systemen wie LAGO bereits vorhanden. Daten aus mehreren, oft separat entwickelten DAM-, PIM– und anderen Datenbanken können mit Hilfe eines Plugins für Adobe InDesign effektiv automatisiert und koordiniert werden, um Druckerzeugnisse in mehreren Versionen zu produzieren. Aber Print ist nur ein Teil der Geschichte. LAGO automatisiert auch den Output von Overlays und XML-Daten, die von mobilen Shopping-Anwendungen benötigt werden. Der digitale Output für die Verwendung von Apps erfolgt automatisch und erreicht den Verbraucher in den meisten Fällen wesentlich schneller als der bekanntere gedruckte Handzettel.

Dies hat Auswirkungen, nicht nur für die unmittelbare Krise, sondern auch für die Zeit danach. Bei einer plötzlichen Bestandsänderung eines bestimmten Haushaltsartikels kann sich das Marketingteam des Einzelhändlers darauf verlassen, dass die mobile App – gespeist von neuem digitalen Output – den Verbraucher informiert und leitet. Die Produktmarketing-Teams werden weiterhin Kampagnen entwickeln müssen, aber diese werden durch den Fluss miteinander verbundener Daten eher unterstützt als behindert.

Mit anderen Worten: Die Krise hat einen Trend beschleunigt, der bereits in vollem Gange war: die Nutzung wirklich integrierter Daten, um die Bedürfnisse von Einzelhändlern und Verbrauchern gleichermaßen zu verbinden. Unternehmen, die den Weg der Integration bereits eingeschlagen haben, sind einfach besser auf die Veränderung der Geschwindigkeit vorbereitet.

 

Die neue Normalität

Wie alle großen Krisen wird auch diese eines Tages vorbei sein. Wir werden zur Normalität zurückkehren, aber die “Normalität” selbst wird anders sein. Die Menschen werden wieder geselliges Beisammensein genießen, und auch wieder zum Einkauf in die verschiedensten Einzelhandelsgeschäfte strömen. Der Unterschied wird darin bestehen, wie der Einzelhändler jetzt das gesamte Einkaufserlebnis mit Hilfe der verfügbaren Daten steuert.

Intelligenter digitaler Output wird der Schlüssel zu diesem Erlebnis sein – nicht nur, um die Käufer dazu zu bringen, die täglichen Sonderangebote zu kaufen, sondern auch, um die Bindung und Loyalität der Verbraucher zur Marke zu verbessern. Unabhängig davon, ob die Daten in interaktiven Kiosken, Signage, interaktiven Apps oder sogar in Form des gedruckten Katalogs zum Ausdruck kommen, werden ihre Genauigkeit und Relevanz für den einzelnen Käufer von größter Bedeutung sein.

Die Zukunft hängt vom digitalen Output ab – und von der Bereitschaft der Unternehmen, diesen sinnvoll zu nutzen.


Designen von datenintensiven Marketing-Projekten

Vom Suchen zum Gestalten oder wie finde ich Zeit für das eigentliche DESIGNEN in datenintensiven Marketing-Projekten?

Die Hauptaufgabe von Grafikdesignern ist das Zielgruppen-orientierte Gestalten von Werbemaßnahmen und nicht die Suche von Fotos/Bildern bzw. Produktinformationen! Die Herausforderung ist die „nahtlose“ Lieferung von Produktinformationen und -abbildungen in die Arbeitsumgebung des Grafikdesigners zur kreativen und effizienten Weiterverarbeitung.
Das Omnichannel-Produktionssystem LAGO reduziert genau diese störenden, nicht wertschöpfenden Tätigkeiten, wie Bildsuche oder fehlende Produktinformationen auf NULL, indem diese wichtigen Daten im direkten Zugriff des Designers stehen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Designer Briefings in digitalen Listen oder gar Papier übergeben, Copy & Paste in die Werbeträger überführt wurden und oftmals zu stetigen Nachfragen geführt haben.
Besonders bei voluminösen, produktintensiven Designprojekten liegt ein großer Teil des Arbeitsaufwands im Team der Grafikdesigner. Kataloge, Prospekte, E-Mails, etc. in den unterschiedlichsten Versionen (Länder, Sprachen, Märkte) können ein solches Designprojekt sein. Mit dem Auftrag mehrere Versionen eines Dokuments zu erstellen, vervielfacht sich auch oftmals zeitgleich der Ressourcenbedarf in der Grafikabteilung. Je komplexer ein Projekt ist und je mehr Produkt- und Preisvariationen jede Version erfordert, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleine Fehler sich durch die Dokumente ziehen. So etwas erfordert wiederum auch mehr Korrekturläufe durch die Marketingabteilung, um den Qualitätsstandard zu gewährleisten.

Kosten der Datenverarbeitung

Für B2B- und B2C-Grafikdesigner geht es bei digitalen oder Printkampagnen sehr häufig um Produkte, die dabei präsentiert werden sollen. Jedes Dokument enthält nicht nur hochauflösende Bilder, sondern auch oft auch Texte, Bewertungen, Größen, Farbvarianten und Preise.
Wenn man dies mit der Anzahl der Produkte pro Seite, der Anzahl der Seiten, der Häufigkeit der einzelnen Werbeaktionen und der Anzahl der lokalen Varianten multipliziert ergibt sich bereits ein ziemlicher Arbeitsaufwand pro Mitarbeiter. Dieser Aufwand der Datenzuordnung und -positionierung bläht den Designprozess weiter auf.

Eine Studie ergab, dass Designer 20 bis 30 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach den richtigen Bildern oder den richtigen Produktdaten für die Verwendung in einem Layout verbringen.
Grafikdesigner haben zudem nicht nur weniger Zeit für das Design, sondern laufen auch zunehmend Gefahr kostspielige Fehler zu machen. Fehler bei der Datenauswahl – beispielsweise ein falsches Bild oder ein falscher Preis können zu Nachdrucken, Rückerstattungen und sogar zu rechtlicher Haftung führen.

 

Echte Automatisierung als Rettung

In den frühen Tagen des Desktop Publishings waren Produkt- und Marketinginformationen aus vielen Quellen verfügbar – oft zufällig und ungeordnet. Der Aufstieg von Digital Asset Management (DAM) und Product Information Management (PIM) Systemen begann dies langsam zu ändern. Designer mussten allerdings noch immer häufig Online-Datenbanken durchsuchen und hoffen, dass sie über die aktuellsten Daten verfügen.
Darüber hinaus sind Produktinformationen sehr oft eine Sammlung verwandter Daten aus verschiedenen Quellen. Sich zu vergewissern, dass jedes Detail korrekt und aktuell ist, ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

 

Glücklicherweise ist nun eine echte Prozessautomatisierung zwischen mehreren Datenquellen und dem Toolkit möglich, was auch in unserem Blog „Modern Day Hunting and Gathering” über die Leistungsfähigkeit des LAGO-Plugins für Adobe InDesign beschrieben wird. Mit Hilfe eines Planungs-Whiteboards können Marketing Manager ein InDesign-Template mit allen erforderlichen PIM- und DAM-Daten ausfüllen, so dass der Grafikdesigner automatisiert mehrere Versionen eines Dokuments entwerfen und zu produzieren kann.

Kreativität mit Vorlage

Ein Design-Workflow mit Templates mag wie ein Widerspruch in sich erscheinen, ist es aber nicht. Mit weniger Arbeitsaufwand für das fehlerfreie Eingeben von Daten, können sich die Designer darauf konzentrieren, das Werk attraktiv und werbend zu gestalten.
Es gibt auch wichtige Designentscheidungen, die nicht automatisiert werden können. Tatsächlich werden sie aber durch die Automatisierung erleichtert. In LAGO beispielsweise kann ein Template einen “Block” von zusammenhängenden Daten für ein bestimmtes Produkt enthalten, einschließlich mehr als nur ein Bild für dieses Produkt. In diesem Fall erfordert die Auswahl des richtigen Bildes, einschließlich Farbe, Ausrichtung und Zusammensetzung, das Auge des Grafikdesigners. Da dieser nicht bereits mit der Suche nach Datendetails ausgelastet ist, kann er sich auf Designentscheidungen konzentrieren, die die Qualität und die Übermittlung der richtigen Werbebotschaft sicherstellen.
Während die Automatisierung das Leben des Designers zwar einfacher und produktiver machen kann, kann sie sein wertvolles Talent natürlich niemals ersetzen.

 

Alles dreht sich um Kommunikation

Die Automatisierungstechnologie hat es ihnen ermöglicht, die Ideen einem Massenpublikum zugänglich zu machen und in jüngster Zeit dies auch noch höchst individualisiert. Heute sind komplexe Daten relevanter denn je. Aber egal, ob das Endmedium in Druckform oder auf dem Bildschirm erscheint, die Botschaft erfordert immer die Fähigkeiten eines visuellen Kommunikators.
Die Verwendung von LAGO zur Werbemittelproduktion ermöglicht es dem Grafikdesigner, sich auf die Fähigkeiten zu konzentrieren, die seine Kommunikation effektiv machen.


Absage Port of Thoughts 2020

Port of Thoughts 2020 ist leider abgesagt!

Liebe Port of Thoughts Gäste,

die Gesundheit jedes Einzelnen und der Schutz der Gesellschaft liegen uns sehr am Herzen. Deswegen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir den für den 14. Mai 2020 geplante Retail Summit – Port of Thoughts aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus absagen müssen. Angesichts der derzeitigen Entwicklungen ist dies aus unserer Sicht der einzig vernünftige Schritt, um die Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Bezüglich eines neuen Termins halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Ihr Port of Thoughts Team


Von Werbebeileger bis World Wide Web

Von Werbebeileger bis World Wide Web: Ein Erfolgsrezept für Marketing im Lebensmitteleinzelhandel

Lebensmitteleinzelhändler sind in der gesamten Welt einem hohen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Der demografische Wandel und die Nachfrage nach Convenience, niedrigen Preisen und personalisiertem Service erfordern einen völlig neuen Ansatz für die Multichannel-Botschaft.
Die Ansprüche der Kunden an Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis steigen – und werden auch weiterhin steigen. Das Lebensmittelgeschäft von morgen wird nicht durch das Anbieten der niedrigsten Preise erfolgreich sein, sondern durch den Aufbau einer Marke, der der Kunde loyal folgen möchte.

In den Marketingabteilungen und den Führungsetagen ist diese Vorhersage bereits angekommen, viele Marketingteams haben begonnen eine Strategie rein zur Kundenbindung umzusetzen. Führungskräfte im Lebensmitteleinzelhandel sind sich bewusst, dass sie auf dieses Einkaufsverhalten reagieren müssen, indem sie die ausgewerteten Daten effektiver nutzen und diese passgenau zuordnen können. Der ideale Kundenbindungsprozess beginnt mit relevanten, kontinuierlichen Kampagnen – verfügbar auf allen Endgeräten und allen Orten, die von den Kunden bevorzugt werden.

Beachtung der Warnzeichen
Anfang letzten Jahres veröffentlichte das Beratungsunternehmen McKinsey & Company einen Report adressiert an den Lebensmitteleinzelhandel. Die Lebensmitteleinzelhändler, so die Autoren, müssen innovativ sein, um in einer der härtesten Branchen erfolgreich bestehen und wachsen zu können. Innovationen können viele Formen annehmen. Der Report empfahl den Lebensmittelhändlern, kontinuierliche Kampagnen aufzubauen, die eines oder mehrere der Werteversprechen hervorheben und das moderne Einkaufserlebnis definieren: Komfort beim Kauf, Inspiration zum Kauf und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kommunikation und Umsetzung können dann sowohl über Print- als auch über Online-Kanäle erfolgen. Aber um dies mit einer möglichst hohen Relevanz für den Kunden zu tun, müssen alle ein wesentliches Element beherrschen: die Relation von Kunden- zu Produktdaten.

Mit großen Datenmengen kommen große Verantwortlichkeiten
Wie wir festgestellt haben, haben Lebensmitteleinzelhändler Zugang zu enormen Datenmengen, von Produktdaten von Lieferanten in einem PIM bis hin zu Bildern und Marketingdaten in einem DAM. Diese Daten umfassen auch eine Vielzahl von Preis-, Bestands- und (je nach Anzahl und Standort der Filialen) Logistikinformationen. Wenn der Einzelhändler proaktiv im Thema Kundenbindung ist, enthalten sie dank der Treuerabattprogramme auch individuelle Kaufhistorien der Kunden.

Die Daten allein sind natürlich noch kein entscheidender Vorteil. Das Wissen, wie man sie in Verbindung mit dem Marketing und den Filialbetrieben nutzt, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Beginnen Sie mit den Grundlagen
Das Entwirren und Optimieren all dieser Daten beginnt oft mit etwas, das alle Lebensmittelhändler haben, aber nur wenige nutzen sein volles Potenzial: der gedruckte Werbebeileger oder der Prospekt. Wir haben beschrieben wie das Comosoft LAGO-System in Verbindung mit Adobe InDesign genutzt wird, um aus einem einzigen “Master”-Prospekt hunderte von regionalen Varianten zu erzeugen.

In seinem Blog Artikel vom Oktober 2018 bemerkte der Content Marketer David Kindervater, dass die Aussage „Print is dead“ ein Trugschluss sei. Wenn es um Marketing gehe, seien Print und Digital unzertrennliche Partner, keine Kontrahenten. Print spricht nicht nur unseren Sinn für Haptik an, sondern kann auch durch datengesteuerten Druck mit variablen Daten in hohem Maße individuell gestaltet werden. Heute können Lebensmittelprospekte auf Ebene der einzelnen Filialen angepasst werden, wodurch Varianten für jede lokale Situation geschaffen werden können. In nicht allzu ferner Zukunft kann das Design eines versandten Flyers die Einkaufspräferenzen einer Person exakt widerspiegeln.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist Comosofts Direct Individualised Marketing Modul (DIM). Als hochentwickelter Traffic-Controller kann LAGO DIM grundlegende Kundeninformationen (z.B. Namen und Adressen) sowie Präferenzen und Kaufhistorie aufnehmen, mit PIM- und DAM-Informationen kombinieren und mehrere One-to-One-Kampagnen für Print- und Digitalmedien generieren.

 

Direct Individual Marketing

Die Herausforderung der Integration
Mobile Shopping-Apps, In-Store-Kioske und Kundenbindungsprogramme basieren auf denselben Basisdaten wie Prospekte. Wenn die grundlegende Datenstruktur für Printkampagnen solide ist, wird sie den Einzelhändlern bei der Erweiterung ihrer digitalen Präsenz helfen.

Es gibt keine Standardlösung für die Schaffung eines idealen Datensystems für den Lebensmitteleinzelhandel. Es sind einfach zu viele Variablen zu beachten. Glücklicherweise nehmen sowohl die Anbieter als auch die großen Einzelhändler die Herausforderung der Integration an. Eine große Lebensmittelkette hat vor kurzem ihren Datenbetrieb mit Hilfe von Comosoft neugestaltet. „Wir haben vier robuste Systeme in LAGO integriert“, bemerkte ein leitender IT-Manager. „Wir konnten das Marketing für die Produktion rationalisieren, Fehler reduzieren und die Time-to-Market über die Druck- und Digitalplattformen unserer regionalen und nationalen Marke beschleunigen“. Die Kette konnte außerdem die Kosten für Print- und digitale Marketingkampagnen reduzieren. „Vorbei sind die Tage der mehrfachen Fristverlängerungen“, sagte er.

Die Verbindung herstellen
In der vordigitalen, vorindustriellen Zeit hatte der örtliche Gemischtwarenladen so gut wie alles, was ein Käufer brauchen könnte. Der Besitzer hatte auch eine direkte, persönliche Beziehung zu einzelnen Kunden, deren Bedürfnisse und Vorlieben ihm bekannt waren. Diese Zeiten sind vorbei, aber der Wunsch nach einer intimen, persönlichen Beziehung ist immer noch vorhanden. Dem Lebensmitteleinzelhändler, der diese Verbindung virtuell und mit Hilfe gut integrierter Daten herstellen kann, wird es gelingen, seine Marke vertrauenswürdig zu machen.


Comosoft-PAGE-Japan

Comosoft mit LAGO in Japan

Comosoft besucht die PAGE 2020 und hat die Multichannel-Software LAGO im Gepäck.

Japan wir kommen!

Seit Mittwoch, den 05.02.2020 findet in Tokyo im Sunshine City Convention Center die jährliche PAGE 2020 statt – und Comosoft ist dabei! Die Messe dreht sich um die Themen Digital, Print und Marketing für B2B und findet in 2020 zum 33. Mal statt. Wir präsentieren selbstverständlich unsere Software LAGO und haben bereits viele interessierte Zuhörer gewonnen, wie die Fotos beweisen.

Unser Head of Product Management Paul und unser Managing Director Peter präsentieren Live-Demos, um die Vorteile von LAGO bei der automatisierten Prospekt- und Katalogproduktion zu zeigen. Wir haben sehr viele interessante Kontakte bei der PAGE 2020 knüpfen können, die jährlich rund 66.000 Fachbesucher anzieht aus folgenden Branchen:

  • Living | Paper & Paper Products
  • Printing & Publishing
  • Information
  • Telecommunication
  • Data Processing
  • Computer


Ikea-award-eversfrank

IKEAs umweltfreundlichster Drucklieferant

IKEAs umweltfreundlichster Drucklieferant

Die Eversfrank Gruppe wird mit einem IKEA Tulip Award ausgezeichnet

Schweden, Oktober 2019 – Am Abend des 9. Oktobers lud die schwedische Möbelhauskette IKEA zu ihren jährlich stattfindenden Tulip Awards. Mit dem Preis in Form einer hölzernen Tulpe zeichnet IKEA Jahr für Jahr die besten Druckleistungen bei der Fertigung seines aktuellen Kataloges aus. Zu den Preisträgern gehört auch die Eversfrank Gruppe, die mit ihren nachhaltigen Konzepten zur Druckproduktion punkten konnte. Nun haben die skandinavischen Kollegen der Eversfrank Gruppe den Preis nach Deutschland gebracht, wo er von Geschäftsführer Axel Polei freudig entgegengenommen wurde.

31 Druckereien aus 24 Ländern folgten der Einladung in die schwedische Kleinstadt Älmhult, in der sich die IKEA Hauptzentrale befindet. Gewonnen hat die Eversfrank Gruppe den begehrten Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ für die „beste nachhaltige Initiative“ – und das nach gerade einmal zwei Jahren Zusammenarbeit mit dem schwedischen Möbelhausgiganten. Damit gehört das Druckunternehmen mit seinen beiden größten Produktionsstandorten in Meldorf und Preetz zu IKEAs besten Drucklieferanten. Besonders beeindruckt hat IKEA die Druckproduktion gemäß des sogenannten „Healthy Printing“-Konzepts, mit dem die Eversfrank Gruppe Druckprodukte auf außergewöhnlich nachhaltige Weise herstellt.

„Produziert wurde bei uns ein Teil des IKEA Jahreskatalogs im Frühjahr und Sommer dieses Jahres“, erzählt Ulf Malmberg, Manager Business Development der Eversfrank Gruppe, der IKEA hinsichtlich der Druckproduktion eng betreut. „Schon seit Jahren beschäftigen wir uns kontinuierlich damit, unsere Prozesse und Produktionsabläufe noch umweltfreundlicher zu gestalten. Zusammen mit IKEA wollten wir noch einen Schritt weiter gehen und haben den Druck gemäß der Kriterien des Healthy Printing-Prinzips umgesetzt.“

Ikea-award-eversfrank

Als Mitgliedsunternehmen der Healthy-Printing-Initiative verpflichtet sich die Eversfrank Gruppe dazu, langfristig auf gesunde Druckprodukte hinzuarbeiten, indem positive  Auswirkungen  aktiv  unterstützt werden,  anstatt  nur  negative  Auswirkungen  zu minimieren. „Zum Beispiel arbeiten wir daran, dass alle Inhaltsstoffe und Materialien im bedruckten Papierkreislauf zu einer nützlichen biologischen oder technischen Ressource für andere Prozesse werden“, erklärt Hauke Klinck, Umweltmanager der Eversfrank Gruppe. „Wir möchten Druckprodukte langfristig gesehen so herstellen, dass sie zu 100% definierte  biokompatible  Bestandteile  enthalten,  die  sicher  kompostierbar,  in  anderen Produkten verwendbar sind oder ohne Schadstofffilter verbrannt werden können. Für IKEA konnte die Katalogproduktion unter anderem durch den Wechsel der Bogen- und Rollenfarbe auf Cradle to Cradle®-Standard mit verbesserten und nachhaltigen Eigenschaften erfolgen.“

Axel Polei, Geschäftsführer der Eversfrank Gruppe in Meldorf, betont, dass der Preis allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken sei, die voller Energie mit IKEA zusammengearbeitet und zu diesem Erfolg beigetragen haben. „Von einem solch namhaften Kunden ausgezeichnet zu werden ist hochmotivierend und zeigt uns, dass der umweltbewusste Weg, den wir seit Jahren einschlagen, der richtige ist“, sagt er abschließend.


PIM Punktgenauigkeit

PIM Punktgenauigkeit

Wenn ein Einzelhändler Hunderttausende von SKUs und über 2.000 Filialen hat, wie kann er dann all seine Daten effektiv und profitabel in seinen Marketingaktivitäten nutzen?

Unternehmensdatenbanken werden nie von Grund auf neu erstellt. Sicherlich existieren sie nicht von Anfang an in ihrer vollen Form und werden auch nicht direkt mit einer hochkarätigen Auftaktveranstaltung gelauncht. Vielmehr entwickeln sich diese Dinosaurier der IT-Welt langsam und erfolgreich aus dem Vermächtnis ihrer Urväter. Solche Systeme wurden für die Verarbeitung großer Datenmengen entwickelt und somit leistungsstark genug, um große, komplexe Unternehmen zu unterstützen.

Diese unglaubliche Kraft hat jedoch ihren Preis. Da sie sich aus früheren, oft schwer zugänglichen Systemen entwickelt haben, passen sich Unternehmensdatenbanken bekanntlich nur langsam an veränderte Marktbedingungen und disruptive neue Technologien an.

So viele SKUs, so wenig Zeit

Dies ist beim Product Information Management oder kurz PIM-Systemen der Fall. Stellt ein Unternehmen ein Produkt her oder vertreibt es, verwendet es Daten aus einem PIM-System, um jede Produktinformation zu hinterlegen, von Farben, Größenvarianten und Teilenummern bis hin zu Seriennummern, optionalem Zubehör und Spezifikationen. Jeder Artikel, auch bekannt als Lagerhaltungseinheit oder SKU, enthält auch Preisinformationen, Lagerbestände und Standorte, Fertigungsdetails und eine Vielzahl von Marketingdaten. Letztere, in der Regel Produktbeschreibungen, Fotos und sogar Videos, werden in einer separaten, aber verwandten Datenbank namens Digital Asset Management oder DAM-System gespeichert.

Das sind eine Menge Daten. Für jede SKU kann es Dutzende oder sogar Hunderte von Datenpunkten geben. Normalerweise sind diese nicht alle in der gleichen Datenbank, sondern über mehrere verwandte, aber sehr unterschiedliche Systeme verteilt. Jedes hat seinen eigenen, wichtigen Geschäftszweck und teilt Informationen, um das jeweilige Produkt zu verwalten. Eine bestimmte Abteilung – Produktmanagement – muss auf fast alles zugreifen, was mit einer bestimmten SKU zusammenhängt.

Jetzt multiplizieren Sie dieses Problem mit 400.000.

Der Baumarktriese Lowe‘s verwaltet 400.000 Produkte und mehr und verkauft diese in jedem seiner 2.000 Geschäfte, sowie in seinem Onlineshop. Um eine derart breite Palette von Produkten erfolgreich zu vermarkten, muss das Unternehmen einen Weg finden, Millionen von Datenkombinationen zu nutzen – und zwar so, dass der Käufer genau das richtige Produkt zum richtigen Preis erhält.

Der Herausforderung gewachsen

Im August veröffentlichte Multichannel Merchant eine Fallstudie, die beschreibt, wie Lowe‘s und PureRED (die Digitalagentur von Lowe‘s) es geschafft haben ein komplexes, datenintensives Marketingproblem zu lösen – das Retail-Rundschreiben. Mit dem LAGO-System von Comosoft konnten Marketing Manager und Designer SKUs für eine Kampagne identifizieren, priorisieren und unter Verwendung von Daten aus PIM- und DAM-Systemen jedes Produkt in eine gestaltete Adobe InDesign-Vorlage importieren.

lago-software

LAGO Softwarelösungen optimieren SKU und Asset Management

Ein Großteil der detaillierten zirkulären Produktionsarbeiten (z.B. Formatierung und Bestückung von Tabellen, Suche nach dem richtigen Produktbild) wurde weitgehend automatisiert. Die Preise und weitere Daten wurden mit der ursprünglichen Datenquelle verknüpft, so dass eine kurzfristige Änderung an dieser automatisch die Layout-Datei vor der Erstellung der Druck-Datei aktualisiert. Dadurch wurde das Fehlerpotenzial stark reduziert.

Der massive Datenjonglage-Akt bei Lowe‘s ist noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass jedes Filialrundschreiben, obwohl es im Gesamtdesign ähnlich ist, in Bezug auf die vorgestellten Produkte und Verkaufspreise einzigartig ist. Und dann multiplizieren Sie jedes gedruckte Rundschreiben mit den über 2.000 Lowe‘s-Filialen, die es täglich nutzen.

Der digitale Wandel

Das PIM/DAM-Dilemma wäre schon schwierig genug, wenn gedruckte Rundschreiben der einzige Vertriebskanal wären. (LAGO wird auch für andere komplexe, versionierte Druckerzeugnisse, insbesondere Kataloge, verwendet.) Das digitale Marketing – insbesondere die mobilen Apps – haben jedoch die Pläne der meisten Händler durcheinandergewirbelt. Eine digital produzierte Anzeige muss nicht nur gefällig, informativ und leicht auffindbar sein, sie muss auch ein Einstieg für den Kauf des Artikels sein.

Eine Anzeige für einen Schraubendreher in der mobilen App eines Händlers muss dem Benutzer nicht nur anzeigen, was es ist und wie viel es kostet (bei sich jederzeit ändernden Preisen), sondern auch ähnliche Artikel, Kundenbewertungen und ob es auf Lager oder lieferbar ist.

Hier sind wir wieder bei der Unmenge an Daten vom Anfang des Artikels angelangt. Glücklicherweise konnten die gleichen PIM/DAM-Datenakrobatiken, die zur Rationalisierung der Druckproduktion verwendet wurden, wiederverwendet werden, um die mobile Lowe‘s App zu bestücken.

Zielerreichung

Das Marketing muss per Definition wendig sein und auf die Gewohnheiten und Vorlieben der Verbraucher eingehen. Online- und mobile Tools sind ideale Mittel, um mit den Kunden von heute zu kommunizieren. Doch nur wenn die riesigen Mengen an Produktdaten präzise und kostengünstig verwaltet werden können – hinter der hübschen Fassade einer Anzeige oder App – kann die gezielte Botschaft den Verbraucher erreichen.