Designen von datenintensiven Marketing-Projekten

Vom Suchen zum Gestalten oder wie finde ich Zeit für das eigentliche DESIGNEN in datenintensiven Marketing-Projekten?

Die Hauptaufgabe von Grafikdesignern ist das Zielgruppen-orientierte Gestalten von Werbemaßnahmen und nicht die Suche von Fotos/Bildern bzw. Produktinformationen! Die Herausforderung ist die „nahtlose“ Lieferung von Produktinformationen und -abbildungen in die Arbeitsumgebung des Grafikdesigners zur kreativen und effizienten Weiterverarbeitung.
Das Omnichannel-Produktionssystem LAGO reduziert genau diese störenden, nicht wertschöpfenden Tätigkeiten, wie Bildsuche oder fehlende Produktinformationen auf NULL, indem diese wichtigen Daten im direkten Zugriff des Designers stehen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Designer Briefings in digitalen Listen oder gar Papier übergeben, Copy & Paste in die Werbeträger überführt wurden und oftmals zu stetigen Nachfragen geführt haben.
Besonders bei voluminösen, produktintensiven Designprojekten liegt ein großer Teil des Arbeitsaufwands im Team der Grafikdesigner. Kataloge, Prospekte, E-Mails, etc. in den unterschiedlichsten Versionen (Länder, Sprachen, Märkte) können ein solches Designprojekt sein. Mit dem Auftrag mehrere Versionen eines Dokuments zu erstellen, vervielfacht sich auch oftmals zeitgleich der Ressourcenbedarf in der Grafikabteilung. Je komplexer ein Projekt ist und je mehr Produkt- und Preisvariationen jede Version erfordert, desto wahrscheinlicher ist es, dass kleine Fehler sich durch die Dokumente ziehen. So etwas erfordert wiederum auch mehr Korrekturläufe durch die Marketingabteilung, um den Qualitätsstandard zu gewährleisten.

Kosten der Datenverarbeitung

Für B2B- und B2C-Grafikdesigner geht es bei digitalen oder Printkampagnen sehr häufig um Produkte, die dabei präsentiert werden sollen. Jedes Dokument enthält nicht nur hochauflösende Bilder, sondern auch oft auch Texte, Bewertungen, Größen, Farbvarianten und Preise.
Wenn man dies mit der Anzahl der Produkte pro Seite, der Anzahl der Seiten, der Häufigkeit der einzelnen Werbeaktionen und der Anzahl der lokalen Varianten multipliziert ergibt sich bereits ein ziemlicher Arbeitsaufwand pro Mitarbeiter. Dieser Aufwand der Datenzuordnung und -positionierung bläht den Designprozess weiter auf.

Eine Studie ergab, dass Designer 20 bis 30 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach den richtigen Bildern oder den richtigen Produktdaten für die Verwendung in einem Layout verbringen.
Grafikdesigner haben zudem nicht nur weniger Zeit für das Design, sondern laufen auch zunehmend Gefahr kostspielige Fehler zu machen. Fehler bei der Datenauswahl – beispielsweise ein falsches Bild oder ein falscher Preis können zu Nachdrucken, Rückerstattungen und sogar zu rechtlicher Haftung führen.

 

Echte Automatisierung als Rettung

In den frühen Tagen des Desktop Publishings waren Produkt- und Marketinginformationen aus vielen Quellen verfügbar – oft zufällig und ungeordnet. Der Aufstieg von Digital Asset Management (DAM) und Product Information Management (PIM) Systemen begann dies langsam zu ändern. Designer mussten allerdings noch immer häufig Online-Datenbanken durchsuchen und hoffen, dass sie über die aktuellsten Daten verfügen.
Darüber hinaus sind Produktinformationen sehr oft eine Sammlung verwandter Daten aus verschiedenen Quellen. Sich zu vergewissern, dass jedes Detail korrekt und aktuell ist, ist zeitaufwändig und fehleranfällig.

 

Glücklicherweise ist nun eine echte Prozessautomatisierung zwischen mehreren Datenquellen und dem Toolkit möglich, was auch in unserem Blog „Modern Day Hunting and Gathering” über die Leistungsfähigkeit des LAGO-Plugins für Adobe InDesign beschrieben wird. Mit Hilfe eines Planungs-Whiteboards können Marketing Manager ein InDesign-Template mit allen erforderlichen PIM- und DAM-Daten ausfüllen, so dass der Grafikdesigner automatisiert mehrere Versionen eines Dokuments entwerfen und zu produzieren kann.

Kreativität mit Vorlage

Ein Design-Workflow mit Templates mag wie ein Widerspruch in sich erscheinen, ist es aber nicht. Mit weniger Arbeitsaufwand für das fehlerfreie Eingeben von Daten, können sich die Designer darauf konzentrieren, das Werk attraktiv und werbend zu gestalten.
Es gibt auch wichtige Designentscheidungen, die nicht automatisiert werden können. Tatsächlich werden sie aber durch die Automatisierung erleichtert. In LAGO beispielsweise kann ein Template einen “Block” von zusammenhängenden Daten für ein bestimmtes Produkt enthalten, einschließlich mehr als nur ein Bild für dieses Produkt. In diesem Fall erfordert die Auswahl des richtigen Bildes, einschließlich Farbe, Ausrichtung und Zusammensetzung, das Auge des Grafikdesigners. Da dieser nicht bereits mit der Suche nach Datendetails ausgelastet ist, kann er sich auf Designentscheidungen konzentrieren, die die Qualität und die Übermittlung der richtigen Werbebotschaft sicherstellen.
Während die Automatisierung das Leben des Designers zwar einfacher und produktiver machen kann, kann sie sein wertvolles Talent natürlich niemals ersetzen.

 

Alles dreht sich um Kommunikation

Die Automatisierungstechnologie hat es ihnen ermöglicht, die Ideen einem Massenpublikum zugänglich zu machen und in jüngster Zeit dies auch noch höchst individualisiert. Heute sind komplexe Daten relevanter denn je. Aber egal, ob das Endmedium in Druckform oder auf dem Bildschirm erscheint, die Botschaft erfordert immer die Fähigkeiten eines visuellen Kommunikators.
Die Verwendung von LAGO zur Werbemittelproduktion ermöglicht es dem Grafikdesigner, sich auf die Fähigkeiten zu konzentrieren, die seine Kommunikation effektiv machen.


Von Werbebeileger bis World Wide Web

Von Werbebeileger bis World Wide Web: Ein Erfolgsrezept für Marketing im Lebensmitteleinzelhandel

Lebensmitteleinzelhändler sind in der gesamten Welt einem hohen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Der demografische Wandel und die Nachfrage nach Convenience, niedrigen Preisen und personalisiertem Service erfordern einen völlig neuen Ansatz für die Multichannel-Botschaft.
Die Ansprüche der Kunden an Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis steigen – und werden auch weiterhin steigen. Das Lebensmittelgeschäft von morgen wird nicht durch das Anbieten der niedrigsten Preise erfolgreich sein, sondern durch den Aufbau einer Marke, der der Kunde loyal folgen möchte.

In den Marketingabteilungen und den Führungsetagen ist diese Vorhersage bereits angekommen, viele Marketingteams haben begonnen eine Strategie rein zur Kundenbindung umzusetzen. Führungskräfte im Lebensmitteleinzelhandel sind sich bewusst, dass sie auf dieses Einkaufsverhalten reagieren müssen, indem sie die ausgewerteten Daten effektiver nutzen und diese passgenau zuordnen können. Der ideale Kundenbindungsprozess beginnt mit relevanten, kontinuierlichen Kampagnen – verfügbar auf allen Endgeräten und allen Orten, die von den Kunden bevorzugt werden.

Beachtung der Warnzeichen
Anfang letzten Jahres veröffentlichte das Beratungsunternehmen McKinsey & Company einen Report adressiert an den Lebensmitteleinzelhandel. Die Lebensmitteleinzelhändler, so die Autoren, müssen innovativ sein, um in einer der härtesten Branchen erfolgreich bestehen und wachsen zu können. Innovationen können viele Formen annehmen. Der Report empfahl den Lebensmittelhändlern, kontinuierliche Kampagnen aufzubauen, die eines oder mehrere der Werteversprechen hervorheben und das moderne Einkaufserlebnis definieren: Komfort beim Kauf, Inspiration zum Kauf und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kommunikation und Umsetzung können dann sowohl über Print- als auch über Online-Kanäle erfolgen. Aber um dies mit einer möglichst hohen Relevanz für den Kunden zu tun, müssen alle ein wesentliches Element beherrschen: die Relation von Kunden- zu Produktdaten.

Mit großen Datenmengen kommen große Verantwortlichkeiten
Wie wir festgestellt haben, haben Lebensmitteleinzelhändler Zugang zu enormen Datenmengen, von Produktdaten von Lieferanten in einem PIM bis hin zu Bildern und Marketingdaten in einem DAM. Diese Daten umfassen auch eine Vielzahl von Preis-, Bestands- und (je nach Anzahl und Standort der Filialen) Logistikinformationen. Wenn der Einzelhändler proaktiv im Thema Kundenbindung ist, enthalten sie dank der Treuerabattprogramme auch individuelle Kaufhistorien der Kunden.

Die Daten allein sind natürlich noch kein entscheidender Vorteil. Das Wissen, wie man sie in Verbindung mit dem Marketing und den Filialbetrieben nutzt, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Beginnen Sie mit den Grundlagen
Das Entwirren und Optimieren all dieser Daten beginnt oft mit etwas, das alle Lebensmittelhändler haben, aber nur wenige nutzen sein volles Potenzial: der gedruckte Werbebeileger oder der Prospekt. Wir haben beschrieben wie das Comosoft LAGO-System in Verbindung mit Adobe InDesign genutzt wird, um aus einem einzigen “Master”-Prospekt hunderte von regionalen Varianten zu erzeugen.

In seinem Blog Artikel vom Oktober 2018 bemerkte der Content Marketer David Kindervater, dass die Aussage „Print is dead“ ein Trugschluss sei. Wenn es um Marketing gehe, seien Print und Digital unzertrennliche Partner, keine Kontrahenten. Print spricht nicht nur unseren Sinn für Haptik an, sondern kann auch durch datengesteuerten Druck mit variablen Daten in hohem Maße individuell gestaltet werden. Heute können Lebensmittelprospekte auf Ebene der einzelnen Filialen angepasst werden, wodurch Varianten für jede lokale Situation geschaffen werden können. In nicht allzu ferner Zukunft kann das Design eines versandten Flyers die Einkaufspräferenzen einer Person exakt widerspiegeln.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist Comosofts Direct Individualised Marketing Modul (DIM). Als hochentwickelter Traffic-Controller kann LAGO DIM grundlegende Kundeninformationen (z.B. Namen und Adressen) sowie Präferenzen und Kaufhistorie aufnehmen, mit PIM- und DAM-Informationen kombinieren und mehrere One-to-One-Kampagnen für Print- und Digitalmedien generieren.

 

Direct Individual Marketing

Die Herausforderung der Integration
Mobile Shopping-Apps, In-Store-Kioske und Kundenbindungsprogramme basieren auf denselben Basisdaten wie Prospekte. Wenn die grundlegende Datenstruktur für Printkampagnen solide ist, wird sie den Einzelhändlern bei der Erweiterung ihrer digitalen Präsenz helfen.

Es gibt keine Standardlösung für die Schaffung eines idealen Datensystems für den Lebensmitteleinzelhandel. Es sind einfach zu viele Variablen zu beachten. Glücklicherweise nehmen sowohl die Anbieter als auch die großen Einzelhändler die Herausforderung der Integration an. Eine große Lebensmittelkette hat vor kurzem ihren Datenbetrieb mit Hilfe von Comosoft neugestaltet. „Wir haben vier robuste Systeme in LAGO integriert“, bemerkte ein leitender IT-Manager. „Wir konnten das Marketing für die Produktion rationalisieren, Fehler reduzieren und die Time-to-Market über die Druck- und Digitalplattformen unserer regionalen und nationalen Marke beschleunigen“. Die Kette konnte außerdem die Kosten für Print- und digitale Marketingkampagnen reduzieren. „Vorbei sind die Tage der mehrfachen Fristverlängerungen“, sagte er.

Die Verbindung herstellen
In der vordigitalen, vorindustriellen Zeit hatte der örtliche Gemischtwarenladen so gut wie alles, was ein Käufer brauchen könnte. Der Besitzer hatte auch eine direkte, persönliche Beziehung zu einzelnen Kunden, deren Bedürfnisse und Vorlieben ihm bekannt waren. Diese Zeiten sind vorbei, aber der Wunsch nach einer intimen, persönlichen Beziehung ist immer noch vorhanden. Dem Lebensmitteleinzelhändler, der diese Verbindung virtuell und mit Hilfe gut integrierter Daten herstellen kann, wird es gelingen, seine Marke vertrauenswürdig zu machen.


PIM Punktgenauigkeit

PIM Punktgenauigkeit

Wenn ein Einzelhändler Hunderttausende von SKUs und über 2.000 Filialen hat, wie kann er dann all seine Daten effektiv und profitabel in seinen Marketingaktivitäten nutzen?

Unternehmensdatenbanken werden nie von Grund auf neu erstellt. Sicherlich existieren sie nicht von Anfang an in ihrer vollen Form und werden auch nicht direkt mit einer hochkarätigen Auftaktveranstaltung gelauncht. Vielmehr entwickeln sich diese Dinosaurier der IT-Welt langsam und erfolgreich aus dem Vermächtnis ihrer Urväter. Solche Systeme wurden für die Verarbeitung großer Datenmengen entwickelt und somit leistungsstark genug, um große, komplexe Unternehmen zu unterstützen.

Diese unglaubliche Kraft hat jedoch ihren Preis. Da sie sich aus früheren, oft schwer zugänglichen Systemen entwickelt haben, passen sich Unternehmensdatenbanken bekanntlich nur langsam an veränderte Marktbedingungen und disruptive neue Technologien an.

So viele SKUs, so wenig Zeit

Dies ist beim Product Information Management oder kurz PIM-Systemen der Fall. Stellt ein Unternehmen ein Produkt her oder vertreibt es, verwendet es Daten aus einem PIM-System, um jede Produktinformation zu hinterlegen, von Farben, Größenvarianten und Teilenummern bis hin zu Seriennummern, optionalem Zubehör und Spezifikationen. Jeder Artikel, auch bekannt als Lagerhaltungseinheit oder SKU, enthält auch Preisinformationen, Lagerbestände und Standorte, Fertigungsdetails und eine Vielzahl von Marketingdaten. Letztere, in der Regel Produktbeschreibungen, Fotos und sogar Videos, werden in einer separaten, aber verwandten Datenbank namens Digital Asset Management oder DAM-System gespeichert.

Das sind eine Menge Daten. Für jede SKU kann es Dutzende oder sogar Hunderte von Datenpunkten geben. Normalerweise sind diese nicht alle in der gleichen Datenbank, sondern über mehrere verwandte, aber sehr unterschiedliche Systeme verteilt. Jedes hat seinen eigenen, wichtigen Geschäftszweck und teilt Informationen, um das jeweilige Produkt zu verwalten. Eine bestimmte Abteilung – Produktmanagement – muss auf fast alles zugreifen, was mit einer bestimmten SKU zusammenhängt.

Jetzt multiplizieren Sie dieses Problem mit 400.000.

Der Baumarktriese Lowe‘s verwaltet 400.000 Produkte und mehr und verkauft diese in jedem seiner 2.000 Geschäfte, sowie in seinem Onlineshop. Um eine derart breite Palette von Produkten erfolgreich zu vermarkten, muss das Unternehmen einen Weg finden, Millionen von Datenkombinationen zu nutzen – und zwar so, dass der Käufer genau das richtige Produkt zum richtigen Preis erhält.

Der Herausforderung gewachsen

Im August veröffentlichte Multichannel Merchant eine Fallstudie, die beschreibt, wie Lowe‘s und PureRED (die Digitalagentur von Lowe‘s) es geschafft haben ein komplexes, datenintensives Marketingproblem zu lösen – das Retail-Rundschreiben. Mit dem LAGO-System von Comosoft konnten Marketing Manager und Designer SKUs für eine Kampagne identifizieren, priorisieren und unter Verwendung von Daten aus PIM- und DAM-Systemen jedes Produkt in eine gestaltete Adobe InDesign-Vorlage importieren.

lago-software

LAGO Softwarelösungen optimieren SKU und Asset Management

Ein Großteil der detaillierten zirkulären Produktionsarbeiten (z.B. Formatierung und Bestückung von Tabellen, Suche nach dem richtigen Produktbild) wurde weitgehend automatisiert. Die Preise und weitere Daten wurden mit der ursprünglichen Datenquelle verknüpft, so dass eine kurzfristige Änderung an dieser automatisch die Layout-Datei vor der Erstellung der Druck-Datei aktualisiert. Dadurch wurde das Fehlerpotenzial stark reduziert.

Der massive Datenjonglage-Akt bei Lowe‘s ist noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass jedes Filialrundschreiben, obwohl es im Gesamtdesign ähnlich ist, in Bezug auf die vorgestellten Produkte und Verkaufspreise einzigartig ist. Und dann multiplizieren Sie jedes gedruckte Rundschreiben mit den über 2.000 Lowe‘s-Filialen, die es täglich nutzen.

Der digitale Wandel

Das PIM/DAM-Dilemma wäre schon schwierig genug, wenn gedruckte Rundschreiben der einzige Vertriebskanal wären. (LAGO wird auch für andere komplexe, versionierte Druckerzeugnisse, insbesondere Kataloge, verwendet.) Das digitale Marketing – insbesondere die mobilen Apps – haben jedoch die Pläne der meisten Händler durcheinandergewirbelt. Eine digital produzierte Anzeige muss nicht nur gefällig, informativ und leicht auffindbar sein, sie muss auch ein Einstieg für den Kauf des Artikels sein.

Eine Anzeige für einen Schraubendreher in der mobilen App eines Händlers muss dem Benutzer nicht nur anzeigen, was es ist und wie viel es kostet (bei sich jederzeit ändernden Preisen), sondern auch ähnliche Artikel, Kundenbewertungen und ob es auf Lager oder lieferbar ist.

Hier sind wir wieder bei der Unmenge an Daten vom Anfang des Artikels angelangt. Glücklicherweise konnten die gleichen PIM/DAM-Datenakrobatiken, die zur Rationalisierung der Druckproduktion verwendet wurden, wiederverwendet werden, um die mobile Lowe‘s App zu bestücken.

Zielerreichung

Das Marketing muss per Definition wendig sein und auf die Gewohnheiten und Vorlieben der Verbraucher eingehen. Online- und mobile Tools sind ideale Mittel, um mit den Kunden von heute zu kommunizieren. Doch nur wenn die riesigen Mengen an Produktdaten präzise und kostengünstig verwaltet werden können – hinter der hübschen Fassade einer Anzeige oder App – kann die gezielte Botschaft den Verbraucher erreichen.


Pressemitteilung: Die Eversfrank Gruppe und Comosoft küren zum vierten Mal die Sieger ihres Wettbewerbs für gemeinnützige Projekte „Ideenfutter“

Die Eversfrank Gruppe und Comosoft küren zum vierten Mal die Sieger ihres Wettbewerbs für gemeinnützige Projekte „Ideenfutter“

Meldorf, 20. Mai 2019 – Die Eversfrank Gruppe hat zusammen mit ihrem Tochterunternehmen Comosoft bereits zum vierten Mal ihren Wettbewerb „Ideenfutter“ ausgeschrieben, bei dem gemeinnützige Initiativen Fördersummen von insgesamt 20.000 Euro gewinnen konnten. Bis Ende Februar hatten die Bewerber die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen. Nun wurden die von einer prominent besetzten Jury auserkorenen Preisträger ausgezeichnet.

89 Bewerbungen aus den Kategorien Kultur, Soziales, Sport und Umwelt erreichten auch in diesem Jahr die Organisatoren des Ideenfutter-Wettbewerbs. Nachdem eine unabhängige Fachjury die Bewerbungen sichtete und die Gewinner auswählte, wurden in der vergangenen Woche die Sieger-Teams vor Ort besucht. „Die genauen Fördersummen kannten die Gewinner im Vorwege noch nicht“, erzählt Frank Ehrhorn, Vertriebsleiter der Eversfrank Gruppe. „Das machte den Überraschungseffekt bei der Übergabe der Urkunde noch größer.“

Die Preisträger des diesjährigen Ideenfutter-Wettbewerbs sind:

  • Nerdlicht e.V. aus Kiel (Fördersumme: 3.000 € | Kategorie: Kultur)
  • Verein für Naturkunde Lüchow e.V. aus Lüchow (Fördersumme: 2.500 € | Kategorie: Umwelt)
  • Agenda 21 für Meldorf e.V. aus Meldorf (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Umwelt)
  • Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Kiel e.V. aus Kiel (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Soziales)
  • Gesellschaft für ökologische Planung e.V. aus Hamburg (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Umwelt)
  • Rotary Club Heide mit der KiTa Morgenstern aus Heide (Fördersumme: 2.000 € | Kategorie: Soziales)
  • Gemeinde Brot des Lebens e.V. aus Berlin (Fördersumme: 1.500 € | Kategorie: Soziales)
  • Kidz4kids e.V. aus Weitersburg (Fördersumme: 1.500 € | Kategorie: Kultur)

Kay Julius Evers, Gesellschafter der Eversfrank Gruppe, hat gemeinsam mit Peter Jozefiak (Geschäftsführer Comosoft) die Jury bei der Auswertung der Projekte unterstützt und erklärt: „Soziales Engagement und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie. Deshalb haben wir unseren Ideenfutter-Wettbewerb ins Leben gerufen, um kreative Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Miteinander voranzutreiben.“

Der große Sieger des Wettbewerbs ist der Verein Nerdlicht aus Kiel, der die freie Entfaltung der Nerdkultur im Norden fördert und Menschen mit gleichen Interessen zusammen bringt. „Im Mittelpunkt unseres Vereins steht vor allem die Idee, regionalen Kunstschaffenden und Interessierten Raum zur Entfaltung und zum Austausch zu gegeben“, erklärt Kim Dittmann vom Nerdlicht e.V. „Das geschieht auf ganz unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch öffentliche Veranstaltungen mit Vorführungen, Vorträgen oder Wettbewerben in den Bereichen Gesang, Kostüm, kreatives Schreiben oder Zeichnen.“ Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Jugendförderung, da gerade junge Menschen mit Spezialinteressen oft Erfahrungen mit Ausgrenzung oder sogar Mobbing gemacht haben.

In der Jury des diesjährigen Wettbewerbs engagierten sich Julia „Deichdeern“ Nissen (Bloggerin und Projektleiterin beim Forum Moderne Landwirtschaft e. V.), Wolfgang Schwenke (ehemaliger Handballstar und heutiger Geschäftsführer von Holstein-Kiel), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Axel Jahn (Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung).


Newsletter Ideenfutter

Sozialer Wettbewerb "Ideenfutter" geht in die vierte Runde

Bundesweiter sozialer Wettbewerb „Ideenfutter“ geht in die vierte Runde

Bis zum 28. Februar können sich gemeinnützige Initiativen wieder beim Hamburger Softwareunternehmen Comosoft und der Eversfrank Gruppe bewerben, um einen Teil des Förderbeitrags von insgesamt 20.000 Euro zu ergattern.  

Hamburg, 03. Januar 2019 – Pünktlich zum neuen Jahr geben Comosoft und die Eversfrank Gruppe die erneute Ausrichtung ihres sozialen Wettbewerbs „Ideenfutter“ bekannt und fordern gemeinnützige Initiativen aus ganz Deutschland auf, sich mit ihrer Idee zu bewerben. Den Siegern winkt ein Teil des Förderbetrags von insgesamt 20.000 Euro entgegen. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2019 online unter www.ideenfutter.de in den Kategorien Soziales, Umwelt, Kultur und Sport eingereicht werden.

Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb vor drei Jahren, als die Unternehmen entschieden, ihr Weihnachtsgeschenke-Budget anstatt in Pralinen lieber in den guten Zweck zu investieren. Zuletzt zeichneten sie so auf ihrer feierlichen Preisverleihung im Mai letzten Jahres acht Siegerteams aus.  Hierzu zählte unter anderem auch die Mannschaft des Flüchtling Magazins, das mit ihrem Online-Magazin Geflüchteten seit rund zwei Jahren ein Sprachrohr verleiht. Mit den Fördermitteln konnte eine zweite Printausgabe des Magazins realisiert werden, die Ende letzten Jahres erschien. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Teams von Das Geld hängt an den Bäumen und Viva con Agua Arts.

„Es ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend, was für ein Ideenreichtum und Engagement in unserem Land steckt“, erzählt Peter Jozefiak, Geschäftsführer von Comosoft. „Teamgeist wird bei uns im Unternehmen groß geschrieben. Die Menschen, die sich bei uns bewerben und einen Großteil ihrer Freizeit gemeinsam mit ihrem Team ehrenamtlich für den guten Zweck aufwenden, sind dafür große Vorbilder. Davon können wir uns alle etwas abgucken.“

Selbst ist die Eversfrank Gruppe, Mutterunternehmen von Comosoft, besonders im Bereich Umwelt aktiv und forstet mit dem eigenen Projekt Evers-ReForest® Laubmischwälder in Schleswig-Holstein auf, um Treibhausgase, die während des Produktionsprozesses nicht zu verhindern sind, zu kompensieren. Zudem arbeitet das Unternehmen mit Behindertenwerkstätten zusammen, die mit Manpower bei verschiedenen Tätigkeiten in der Produktion unterstützen.

Ausgewählt werden die Gewinner von einer unabhängigen Jury, die auch in diesem Jahr wieder prominent besetzt ist: Julia „Deichdeern“ Nissen (Bloggerin und Projektleiterin beim Forum Moderne Landwirtschaft e. V.), Wolfgang Schwenke (ehemaliger Handballstar und heutiger Geschäftsführer von Holstein-Kiel), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Axel Jahn (Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung).  Die Höhe der Fördersumme kann zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro liegen. Dabei ist der Betrag abhängig vom Projekt an sich und der benötigten Summe.

Comosoft und die Eversfrank Gruppe freuen sich auf spannende Einreichungen.


Bass Pro Case Study

Effizienz und Effektivität - Eine Fallstudie von Bass Pro Shops mit LAGO

EINE REPORTAGE ÜBER MULTICHANNEL-MARKETING

Von John Parsons

Das Knüpfen persönlicher Beziehungen in einer unpersönlichen Multichannel-Welt

Der Outdoor-Einzelhandelsriese Bass Pro Shops verfolgt die ambitionierte Marketingvision, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Outdoor-Liebhabers einzugehen. In einem zunehmend unpersönlichen Multichannel-Umfeld erfordert diese Vision leistungsfähige und flexible Technologien – zum Beispiel Comosoft LAGO.

Marketingprofis hatten es noch nie leicht. Selbst als nur Printmedien und Rundfunk als Werbekanäle zur Verfügung standen, waren erhebliche Anstrengungen und immenser Einfallsreichtum erforderlich, um einem bestimmten Produkt – und erst recht einer ganzen Marke – zu dauerhaftem Erfolg im Einzelhandel zu verhelfen.

Mit dem Aufstieg der Online- und Mobiltechnologien wurde diese Aufgabe sogar noch deutlich schwieriger. Jedes neue Gerät erschwert den Versuch, eine sinnvolle Beziehung mit einer immer stärker beschäftigten und abgelenkten Zielgruppe einzugehen. Und auch die Printmedien haben sich drastisch verändert. Die Tage der großen Kataloge für ein breites Publikum sind längst vorbei. Sie wurden von sehr individuell gestalteten Einzelhandelskatalogen unterschiedlicher Länge und Komplexität abgelöst, die auf die Bedürfnisse einer ganz bestimmten Zielgruppe ausgerichtet sind. Wenn für hunderttausende Artikel geworben werden soll, wird das Ganze noch erheblich kniffliger.

Bass Pro Shop, eine der größten Einzelhandelsketten der USA, stellt sich jetzt dieser Marketingherausforderung. Bass Pro erfüllt jedes Jahr die Wünsche von mehr als 200 Millionen Kunden im Onlinehandel sowie in seinen 200 Filialen und Schulungszentren, wo auch zahlreiche Programme und Familien-Events stattfinden. Es gibt einen Mix aus Spezial- und größeren „Hauptkatalogen“ mit Ausrüstung für das Süß- und Salzwasserangeln sowie mit Jagdbedarf. Das Unternehmen, zu dem jetzt auch Museen, Schulungszentren und ein größeres Resort gehören, spielt außerdem eine immer größere Rolle beim Naturschutz. Die Übernahme von Cabela im Jahr 2017 ist ein Beleg dafür, dass Bass Pro seinen Erfolgshunger noch längst nicht gestillt hat.

Angesichts dieses phänomenalen Wachstums hält Bass Pro an seiner ehrgeizigen Marketingvision fest, die in der innigen Beziehung verwurzelt ist, die der Firmengründer Johnny Morris zu seinen Gleichgesinnten, den anderen Outdoor-Fans, pflegte. Mit jeder Produktlinie – von Angel- und Jagdausrüstung über Boots- und Campingzubehör bis hin zur Outdoor-Kleidung – versucht das Unternehmen, auf jeden Kunden persönlich einzugehen. „Wir sind sehr darum bemüht, einen persönlichen Dialog mit unseren Kunden zu führen und ihnen eine individuelle Präsentation zu bieten, ganz gleich, wo sie wohnen oder einkaufen“, erklärt Joe Gies, Senior Marketing Manager of Creative and Photography Services bei Bass Pro. „Mit unseren Print-Katalogen, Prospekten und Beilagen haben wir den traditionellen Massenvertriebsweg in eine persönliche Beziehung zu unseren Kunden verwandelt.“

Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Versionen

Für ein Unternehmen, das so viele Produkte verkauft, ist dieser Prozess alles andere als einfach. Als typisches Beispiel nennt Gies Farbbroschüren, die per Post zugesandt werden oder Zeitschriften beiliegen. Digitale Ausgaben werden außerdem auf die Website jedes Geschäfts hochgeladen. Diese Farbbeilagen werden alle zwei Wochen produziert und haben das landesweite Umsatzvolumen ganz erheblich gesteigert. Ihre Effektivität lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass ihre Aufmachung ganz bewusst auf die jeweilige Region und bestimmte Bevölkerungsgruppen zugeschnitten ist. Während sich andere Einzelhändler bei der Gestaltung ihrer Beilagen normalerweise am Preis orientieren, schneidet Bass Pro jede Version zusätzlich noch auf die tatsächlichen Käuferinteressen zu.

„In Südflorida gibt es beispielsweise einen Angler, der nach Forellenbarschen angelt“, erklärt Gies. „Er verwendet dafür eine bestimmte Art von Plug oder Köder, zum Beispiel einen orangefarbenen Wurm. Diese Arten von Köder wollen wir jedoch keinem Angler in Wisconsin oder Michigan präsentieren, der es auf Hechte abgesehen hat. Um unserer Präsentation die nötige Authentizität zu verleihen, zeigen wir stets Produkte, die in der jeweiligen Region relevant sind. Dementsprechend stellen wir nur Mitarbeiter in unseren Geschäften ein, die sich mit den örtlichen Gegebenheiten auskennen und das entsprechende Fachwissen besitzen.“

Zur Umsetzung dieser ambitionierten Strategie und zur Verwaltung und Automatisierung der Erstellung regionaler Versionen von Zeitungsbeilagen vertraut Bass Pro auf das Comosoft LAGO-System. LAGO verbindet Marketingverantwortliche und Grafikdesigner mit dem Produktinformationsmanagementsystem (PIM-System) eines Drittanbieters. Basierend auf dem detaillierten Wissen über die örtlichen Angelbedingungen sowie auf der Kenntnis der bevorzugten regionalen Outdoor-Aktivitäten und in Kombination mit der Auswahl des Einzelhändlers fördert das System die für die fragliche Region relevanten Produkte zutage, die dann mühelos platziert werden können. Gleichzeitig verschafft es dem Designer genügend Spielraum, um das bestmögliche Layout zu erstellen. Komplexe Produktinformationen, einschließlich der Bilder, werden in das Layout importiert. Bilder und Produktinformationen (z. B. Preisangaben und andere Artikeldaten) werden bei jeder Änderung im PIM-System automatisch aktualisiert. (Siehe „So funktioniert das Ganze“)

Das Konzept von Bass Pro, regionale Versionen des Katalogs zu erstellen, schlägt sich in einer außergewöhnlichen Anzahl an Seiten nieder. Das Unternehmen produziert jedes Jahr zahlreiche Veröffentlichungen für Tageszeitungen, und zwar jeweils in mehreren Ausführungen und Beilagen. Durch die unterschiedlichen Versionen kann sich eine 40-seitige Einzelhandelsbeilage auf mehr als 400 Seiten belaufen. Folglich muss die Kreativabteilung von Bass Pro zig tausend Seiten gestalten und dabei jeweils auf umfangreiche PIM-Daten zurückgreifen, die auf stündlichen Importen aus den Händlersystemen basieren. „Comosoft LAGO ist im Grunde genommen unser Lasttier, das uns die komplexe Erzeugung regionaler Versionen und die Echtzeitänderungen dauerhaft erleichtert“, sagt Gies. „Alle unsere Katalog- und Einzelhandelsprogramme nutzen LAGO als Backbone.“

Das Comosoft-System wird jedoch nicht nur von dem Unternehmen selbst genutzt, sondern auch von seinen externen Partnern, die LAGO beim Erzeugen der Druck- und Medienvorstufe für die Seitenproduktion, die Automatisierung und das Scripting verwenden. Letzteres dient zur Verwaltung der hochauflösenden Bilder für Bass Pro. Das Unternehmen stellt den Druckereien auch die mithilfe von LAGO erzeugte Paginierung bereit, um das Layout aller regionalen Versionen für den jeweiligen Markt vorzugeben.

Gies lobt LAGO für die Fähigkeit, PIM-Daten von Drittanbietern sowie DAM und die Automatisierung des Seitenlayouts in Echtzeit zu verwalten. „Wir sind zwar ein großes, aber eben auch ein sehr flexibles Unternehmen“, sagt er. „Wir reagieren auf die sich wandelnden Marktbedingungen. Wenn wir eine Last-Minute-Werbeaktion durchführen und in eine Zeitungsbeilage einfügen müssen, erleichtert uns LAGO diese Arbeit.“

Katalogkontrolle

Bass Pro produziert jedes Jahr gut 30 Farbkataloge für seine zahlreichen Produktlinien und Spezialgebiete. Anders als die Zeitungsbeilagen sind die Kataloge zurzeit noch nicht als regionale Versionen erhältlich. Dennoch umfassen sie zwischen 24 und 600 Seiten. Comosoft LAGO übernimmt dabei die Verwaltung der komplexen PIM-Daten und digitalen Objekte, die auf jeder Seite benötigt werden. Die Printkataloge dienen auch als Grundlage für die digitalen Ausgaben und enthalten Links zum zuverlässigen Onlinehandelssystem des Unternehmens.

Gies verweist darauf, dass Bass Pro bereits viele verschiedene Module von LAGO nutzt und die Implementation weiterer Module beabsichtigt. Hierzu zählt auch „Whiteboard“, das Vorstufenmodul von LAGO. Diese Funktion ermöglicht es den Händlern, Produkte und die dazugehörigen Informationen bestimmten Dokumenten innerhalb eines Projekts zuzuweisen und per Drag-and-drop bestimmten Seitenpositionen zuzuordnen, und dabei die relevanten Artikeldaten zu behalten.

Darüber hinaus verwendet Bass Pro auch das WebProof-Modul von LAGO zur Übermittlung laufender InDesign-Arbeiten an autorisierte Entscheidungsträger sowie das Modul „Transfer Server“ zur Verwaltung von Datenimporten, ohne den Verlust oder das Überschreiben wichtiger Daten zu riskieren.

Größe und Umfang der Multichannel-Strategie von Bass Pro erfordern ein besonderes Konzept für die Verwaltung und Präsentation der Daten. „Bisher konnten wir keine anderen Systeme finden, die in der Lage sind, die Anforderungen unserer Einzelhandelskanäle zu erfüllen, so wie es LAGO vermag“, erklärt Gies. „Das ist nicht nur eine Frage der Quantität, sondern auch der Komplexität. Stellen Sie sich nur einmal eine 48-seitige Zeitungsbeilage in regionalen Versionen für zahlreiche Märkte vor. Dann haben wir es schnell mit 400 bis 600 Seiten zu tun, und wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Produkte genau auf der richtigen Seite erscheinen, damit sie der richtige Kunde zu Gesicht bekommt. LAGO ist genau das richtige Tool – und bisher auch das einzige Tool –, das diesen Prozess zufriedenstellend erledigt.“ LAGO bietet eine Möglichkeit zum Komprimieren, sodass sich die Anzahl der zu produzierenden Seiten minimieren lässt, und ermöglicht gleichzeitig die Erstellung mehrerer komplexer Versionen.

Mit der Akquisition von Cabela wurde diese Strategie im letzten Jahr einem erfolgreichen Belastungstest unterzogen, als sich die Anzahl der mit LAGO zu verwaltenden Märkte plötzlich verdoppelte.

Des Öfteren hat Bass Pro auch die Hilfe von Comosoft-Analysten in Anspruch genommen, um besondere Herausforderungen bei der Verwaltung komplexer Datensätze und Kommunikationskanäle zu bewältigen. „Comosoft arbeitet nun seit Jahren eng mit uns zusammen, um unsere Arbeitsabläufe zu bewerten und unsere Effizienz kontinuierlich zu verbessern“, erläutert Gies. „Als unsere Partner helfen sie uns, eine optimale Leistung zu erzielen.“

Für Bass Pro besteht die Herausforderung darin, ein persönliches Erlebnis in einem eigentlich unpersönlichen Massenmedium – auf der gedruckten Seite – zu erzeugen und gleichzeitig dasselbe Erlebnis auf mehreren Nicht-Print-Kanälen zu vermitteln UND das Einkaufserlebnis im Geschäft zu optimieren. Ein großes und wachsendes Unternehmen, das tausende überzeugende Produkte verkauft, kann diese Herausforderung nur mithilfe von fortschrittlichen, vielseitigen Systemen wie Comosoft LAGO bewältigen – und dank einer Vision von einer persönlichen Beziehung, die Vorrang vor allem anderen hat.

SO FUNKTIONIERT DAS GANZE

Bass Pro Shops verwendet viele der in Comosoft LAGO verfügbaren Module und beabsichtigt, in naher Zukunft noch weitere Module zu implementieren. Hier ist ein kurzer Überblick über das Softwaresystem für Multichannel-Publikationen.

LAGO ist ein erst vor Kurzem auf Version 5 aktualisiertes Unternehmenssoftwaresystem für Produktvermarkter, Designer und Produzenten von Katalogen, Flyern, Rundschreiben, Zeitungsbeilagen und weiterem komplexem Werbematerial. Es besteht aus mehreren Modulen zur Verbindung kreativer Produktionssoftware (üblicherweise Adobe InDesign und InDesign Server) mit einfachen webbasierten Tools, um komplexes Werbematerial aus einer einzigen Datenquelle zu planen und zu produzieren.

Zu den Hauptbestandteilen von LAGO zählt das Modul „Admin“, das die Benutzerverwaltung, globale Konfigurationsparameter sowie das Setup und die Verwaltung der Produkt- und Artikeltypen, der Veröffentlichungsversionen und der wiederholbaren Arbeitsabläufe umfasst. LAGO Transfer Server steuert die Konfiguration der Datenimporte und -exporte sowie die Zeitplanung und reduziert das Risiko und die Kosten von Datenverlusten oder überschriebenen Daten. Plugins für Adobe InDesign und Photoshop ermöglichen diesen beiden Anwendungen die Echtzeit-Interaktion mit den digitalen Objekten von LAGO sowie mit den Produktdaten.

Bass Pro nutzt vor allem die LAGO-Anwendung namens Explorer. Comosoft bietet jedoch auch ein webbasiertes Modul mit ähnlichem Funktionsumfang für das Vorbereiten, Generieren und Planen von Kampagnen und Werbemedien sowie deren artikelbasierte Durchführung an. Das Modul lässt Marketing-, Vermarktungs- und Produktmanager Produkte auswählen und per Drag-and-drop bestimmten Seiten zuzuweisen, ohne die relevanten Artikel- und Werbedaten zu verlieren. Aus diesem Whiteboarding-Prozess gehen spezielle Projekte hervor, die von Designern in Adobe InDesign bearbeitet werden können. Die Benutzer von LAGO Explorer können die Artikelnutzung in einem Katalog oder Flyer anhand diverser Kriterien priorisieren. Hierzu zählen unter anderem die Gewinnspanne, die Verfügbarkeit, regionale oder demografische Daten oder verkaufsfördernde Umstände.

Mithilfe des Proof-Moduls können InDesign-Benutzer eine sichere, webbasierte Datei für die Auszeichnung und Freigabe durch mehrere Benutzer generieren. Sämtliche Benutzer werden über die Aufgaben und Termine in Proof benachrichtigt, und das System kann verwendet werden, um zertifizierte „Snapshots“ der laufenden Arbeit zu erstellen.

WebAsset ist ein vollwertiges Digital Asset Management Module oder DAM-Modul zum Finden, Importieren und Exportieren artikelbezogener Bilder, Logos oder anderer Objekte. Die Metadaten jedes Objekts werden streng kontrolliert, um sicherzustellen, dass ein Katalogeintrag mit dem aktuellen Bildmaterial übereinstimmt. Wird ein digitales Objekt modifiziert, dann wird das Kataloglayout zum entsprechenden Artikel automatisch aktualisiert, um das neue Bildmaterial zu zeigen.

Explorer gestattet die Erstellung, Planung und Verwaltung von Projekten sowie von den enthaltenen Produkten (Objekten und Daten). Derartige Projekte können Multimedia-Präsentationen zur Nutzung im Internet, an Mobilgeräten oder im Onlinehandel sowie Projekte zur Verwaltung von Produktinformationen für Printbeilagen umfassen. Die Benutzer können Produkte verschiedenen Seiten im jeweiligen Projekt zuordnen, Produktbeschreibungen und andere Inhalte eingegeben, von Drittanbietern übermittelte Daten hinzufügen oder bearbeiten und den Status der einzelnen Seiten während des gesamten Produktionsprozesses überwachen.

Das Modul Whiteboard ermöglicht den Benutzern die Verwaltung von Produktinformationen, denn diese werden bestimmten Dokumenten innerhalb eines Projekts zugewiesen. Marketing- und Produktmanager können Produkte auswählen, die im Rahmen einer Medienpräsentation gezeigt werden sollen, die Produkte per Drag-and-drop bestimmten Seiten zuweisen und alle relevanten Artikeldaten behalten. Die Warenplanung erfolgt mithilfe einer Pre-Layout- oder Whiteboarding-Funktion. Das Endergebnis sind klare Anweisungen innerhalb vorhandener Designschablonen für die eigentliche Erstellung des Seitenlayouts.

Das Modul Digital Output ermöglicht die direkte Veröffentlichung von Marketingmaterial in vielen verschiedenen Onlinekanälen. Digitale Rundschreiben/Flyer oder E-Kataloge werden automatisch zusammen mit Highlight-/Rollover- und URL-Daten herausgegeben.

Squinch ist ein Umsatzanalysemodul, das die Raumnutzung einzelner Produkte oder eines Produktsortiments in Quadratzoll angibt, um die optimale Zusammensetzung einer Katalogseite zu ermitteln. Stickering ist ein weiteres Analysemodul, das den Managern bei der Katalogerstellung als effektives Tool zur Überwachung und Überprüfung komplexer Artikeldaten dient. Als Ergänzung zu den beiden Modulen „Whiteboard“ und „Proof“ ermöglicht „Stickering“, dass die Daten den Bildschirm überlagern, und gestattet so direkte Vergleiche zwischen dem Inhalt der Seite und den Daten aus dem Speichersystem. Darauf aufbauend gewinnen Händler durch den Import von Daten aus anderen umsatzbasierten Systemen (zum Beispiel aus Prognose- oder Warenbestandssystemen) Erkenntnisse, für die bisher mehrere Bildschirme erforderlich waren.

WebReports bietet systemweite Berichtsfunktionen zu buchstäblich jedem Datenpunkt und jeder Kennzahl in LAGO. So sind die Benutzer in der Lage, vordefinierte oder benutzerdefinierte Berichte zu erstellen. Wenn Sie dieses Modul mit Squinch und einigen extern beschafften Prognose-/Warenbestands-/Umsatzdaten kombinieren, erhalten Sie einzigartige Einblicke in Marketingprojekte.


Christmas

Christmas@Comosoft

Christams

Christmas @ Comosoft

Dear customers, friends and partners,

and once again an exciting and successful year comes to an end.

We at Comosoft have moved and achieved a lot and can now end the year together with our families.

Christmas is a time for reflection.

Life stands still for a moment and gives you the opportunity to take your foot off the accelerator and recharge your batteries for next year and the next challenges. We wish everyone a blessed Christmas, health, happiness and success for the coming year and thank everyone sincerely for the trusting and pleasant cooperation.

We wish you a blessed Christmas and a Happy New Year!

Peter Jozefiak


Pressemitteilung: COMOSOFT launcht die fünfte Version der Multichannel-Software LAGO

COMOSOFT launcht die fünfte Version der Multichannel-Software LAGO

Mehr Sicherheit und eine intuitivere Bedienung stehen im Fokus der neuen Version

Hamburg, 26.09.2018  – Ab sofort steht Kunden des Softwareherstellers Comosoft die fünfte Version der Multichannel-Lösung LAGO zur Verfügung. Schwerpunkt des Relaunches liegt vor allem auf der Weiterentwicklung der Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Bereits vor mehr als 20 Jahren brachte das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Frisco, Texas, die erste Version von LAGO auf den Markt, die Daten aus mehreren Quellen zusammenführt und eine medienneutrale Verwaltung sicherstellt. Inzwischen hat sich Comosoft zu einem der weltweit führenden Anbieter für Multichannel-Solution-Systeme entwickelt und bietet Kunden innovative Lösungen, um ihre Medienproduktion effizient zu gestalten.

Eine der größten Veränderungen ist die Umstellung der Flash-Module auf HTML 5, durch die die Software auf den neusten Stand der Technologie gehoben wird. Ein Responsive Design wurde umgesetzt, der mobile Bedienkomfort gesteigert und der Sicherheitsschutz maximiert.

„Bis 2020 werden die großen Global Player wie Apple, Google, Facebook und Co. Flash-Inhalte nicht mehr unterstützen“, erklärt Peter Jozefiak, Geschäftsführer von Comosoft. „So smart diese Technologie damals auch war, so unsicher ist sie heute und bietet leider große Einfallstore für Schadsoftware. Deshalb setzen wir ab sofort auf HTML 5. Darüber hinaus bietet LAGO 5 viele neue Features, wie ein neugestaltetes LAGO Plugin für InDesign, ein erweiterter PDF-Export, eine LAGO Asset API, sowie ein vereinfachter Medienimport.“

Mit dem letzten Release von LAGO 4 setzte Comosoft 2010 einen weltweiten Industriestandard im Rahmen der Omnichannel-Medienproduktion. Seither haben viele Technologiehersteller neue Produkte auf den Markt gebracht, die Digitalisierung ist für viele zum Alltag geworden und nichts hat sich so stark verändert wie das Medienkonsumverhalten der Menschen. Mit dem Release von LAGO 5 reagiert der Software-Anbieter auf technologische Strömungen der globalen Soft- und Hardware-Industrie der vergangenen Jahre und macht einen neuen Innovationssprung.


LAGO 5 Release Newsletter

LAGO 5 now available!

LAGO 5 ist da!

Mit dem Release von LAGO4 wurde 2010 durch Comosoft ein weltweiter Industriestandard im Rahmen der Omni-Channel-Medienproduktion gesetzt. 

Wir haben seither LAGO4 weiter auf die Anforderungen des Marktes perfektioniert und dürfen mit dem heutigen Datum stolz den nächsten Innovationssprung von LAGO bekannt geben. 

Mit LAGO5 veröffentlichen wir die logische Folgerung der letzten 8 Jahre und reagieren zudem auf die technologischen Strömungen der globalen Soft- und Hardware-Industrie.

Mehr Sicherheit und intuitivere Bedienung für unsere Kunden

Bis 2020 werden Adobe, Apple, Google, Facebook etc. Flash-Inhalte nicht mehr unterstützen. So smart diese Technologie auch damals gewesen ist, so unsicher ist sie heute und bietet große Einfallstore für Schadsoftware.

Durch die Umstellung unserer Flash-Module auf HTML5 bieten wir unseren Kunden den neuesten Software-Standard und setzen die Anforderungen der Zeit, wie ein Responsive Design, mobiler Bedienkomfort und Sicherheit, überzeugend um. Aber auch neben dem Wechsel auf HTML5 Technologie bietet LAGO5 attraktive neue und vor allen nutzbringende Features:

  • LAGO spezifische Tastenkombinationen
  • Änderungshinweise
  • LAGO Asset API
  • Autopopulation
  • Benachrichtigung über Importfehler
  • Vereinfachter Medienimport
  • Neugestaltetes LAGO Plugin für InDesign
  • Erweiterter PDF-Export
  • Erweiterte Kalkulatoren-Skripte
  • Überprüfung der Mediensynchronisierung

LAGO5 steht für unsere Kunden ab heute Abend zum Download zur Verfügung. 

LAGO 5 Release Newsletter

Newsletter LAGO 5

Coming soon: LAGO 5

LAGO 5 – Release 26.09.2018

Nach vielen Jahren in der Entwicklung wird LAGO 5 nun am 26.09.2018 released!

Wir haben uns den “5”-Teil von LAGO wirklich zu Herzen genommen und die Adobe Flash basierten Module von LAGO auf HTML 5 umgestellt. 

Neben diesem großen Update haben wir viele neue Funktionen hinzugefügt. Sicherheitsverbesserungen und unsere erste LAGO-API sind nur zwei der Neuerungen.

In der nächsten Woche werden wir weitere LAGO 5 Informationen veröffentlichen, also bleibt dran!

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