Print-Kataloge: Warum sie für den Einzelhandel in ihrem Marketingmix unersetzbar sind

Print-Kataloge: Warum sie für den Einzelhandel in ihrem Marketingmix unersetzbar sind

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Marketing vor allem auf die digitale Welt konzentriert und weniger auf Druckerzeugnisse, aber das bedeutet nicht, dass Printmarketing veraltet ist. Tatsächlich sind Prospekte und Kataloge für das Marketing unverzichtbar, und Studien zeigen, dass sie sogar effektiver sind als viele andere Formen der Werbung.

Dank technologischer Innovationen, die es Unternehmen ermöglichen, Kunden auf der Grundlage ihrer Interessen und Kaufgewohnheiten gezielt anzusprechen, sind Kataloge heute effektiver denn je. Im Folgenden finden Sie einige Gründe, warum Sie mit der Einführung von Prospekten oder Katalogen beginnen oder Ihr derzeitiges Printmarketing verstärken sollten.

Warum Printwerbung oft effektiver sein kann als digitale Werbung

Die Menschen sehen Werbung in ihren Internet-Browsern, E-Mails, Apps und Fernsehern, und da sie ständig mit digitalem Marketing konfrontiert sind, sind sie schnell geneigt, Werbung zu ignorieren, ohne genau hinzusehen.

Der Unterschied zwischen Katalogen und digitaler Werbung besteht darin, dass man sie nicht auf die gleiche Weise ignorieren kann. Stattdessen kann ein Katalog monatelang im Haushalt eines Verbrauchers liegen und so die Brand Awareness erhöhen. Selbst wenn der Kunde den Katalog bewusst wegwirft, haben Sie Ihre Produkte und Ihre Marke bereits mehrfach hervorgehoben, bevor dies geschieht – und vielleicht zu zukünftigen Käufen angeregt.

Warum funktionieren Printmedien so gut?

Prospekte und Kataloge haben eine stärkere psychologische Wirkung als digitale Werbung. Wenn ein Verbraucher einen Katalog durchblättert, kann er sich eher vorstellen, ein Produkt zu besitzen, was die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöht.

Auch die Neurowissenschaft bestätigt, dass Printwerbung oft effektiver ist als digitale. Laut einer Studie, die vom U.S. Postal Service Office of Inspector General und der Temple University durchgeführt wurde, stimulieren gedruckte Anzeigen einen Bereich des Gehirns, der potenzielle Käufer dazu veranlasst, über den Wert des Produkts nachzudenken und zu überlegen, ob sie es haben wollen.

Prospekte und Kataloge regen mehr Sinne an als digitale Anzeigen. So erreichen digitale Anzeigen die Verbraucher auf einer akustischen und visuellen Ebene, während Kataloge gesehen und gefühlt werden können und sogar einen subtilen Druckgeruch haben können. Laut USPS und Summit Research wecken diese unterschiedlichen Sinne mehr emotionale Assoziationen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Kauf tätigt.

Darüber hinaus haben USPS und Summit Research festgestellt, dass Menschen eher positive Emotionen mit Katalogen verbinden, weil sie sie häufig zur Unterhaltung und Entspannung durchblättern. Kataloge verringern sogar die Angst, die mit dem Erhalt einer Rechnung in der Post verbunden ist.

Obwohl sich die gedruckte Post bei vielen demografischen Gruppen als sehr effektiv erwiesen hat, ist sie besonders wirksam, um Millennials anzusprechen. Dieselbe Studie, die von USPS und Summit Research durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Millennials mehr Wert auf gedruckte Post legen als andere Bevölkerungsgruppen und eher Zeit damit verbringen, ihre Post, einschließlich Kataloge, zu lesen. Millennials sind eine wichtige Altersgruppe für Händler, daher ist es sinnvoll, sie mit Printmedien anzusprechen.

Kataloge funktionieren im digitalen Zeitalter noch besser

Ein häufiger Grund, warum Unternehmen keine Prospekte und Kataloge nutzen, sind die Kosten für Druck und Versand von Werbung. Das digitale Zeitalter hat es den Unternehmen jedoch ermöglicht, die mit dem Versand von Katalogen verbundenen Kosten zu senken. Vor dem Internet verschickten Unternehmen häufig Kataloge, ohne einen bestimmten Zielkunden im Auge zu haben, was aufgrund der großen Anzahl von Drucksachen und der damit verbundenen Versandkosten besonders teuer war.

Im digitalen Zeitalter können Unternehmen Kataloge gezielt an Kunden versenden, die mit größerer Wahrscheinlichkeit ihre Produkte kaufen werden. Online-Datenbanken enthalten Verbraucherinformationen, einschließlich ihrer Interessen und Kaufgewohnheiten. So können Unternehmen feststellen, wer ihre Produkte mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen wird, und diese Kunden gezielt ansprechen. Außerdem werden die Kosten gesenkt, da keine Kataloge an Personen verschickt werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie etwas kaufen, gering ist.

Sie können sogar die früheren Käufe Ihrer Kunden nutzen, um die künftige Werbung für sie zu gestalten. Wenn Ihr Unternehmen z. B. viele verschiedene Produkte verkauft und einige nur Kleidung kaufen, können Sie an diese Zielgruppe Bekleidungskataloge verschicken. Personalisiertes Marketing mit Hilfe von Kundendaten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihre Produkte kauft, erheblich.

Verwendung von Katalogen im Rahmen eines Multichannel-Marketing-Ansatzes

Wenn Ihr Unternehmen Kataloge zusammen mit anderen Marketingkanälen einsetzt, können Sie die Konversionsrate erhöhen, indem Sie potenzielle Kunden über verschiedene Medien ansprechen. So können Kunden, die einen Katalog erhalten, zum Beispiel aufgefordert werden, Ihre Website zu besuchen und online zu kaufen. Außerdem können Sie den Return on Investment Ihres Katalogs anhand von Versanddaten, Kundencodes und Quellcodes verfolgen.

Der Einsatz von Katalogen in Ihrer Multichannel-Marketingstrategie ist ein äußerst effektiver Weg, um neue Kunden zu erreichen und Ihren bestehenden Kundenstamm zu binden.


Wie Automatisierung die Druckproduktion erfolgreich macht

Wie Automatisierung die Druckproduktion erfolgreich macht

Print is not dead! In einer Welt, in der die Flut flüchtiger Online-Werbung schnell gesehen und ebenso schnell wieder vergessen wird, kann der gedruckte Prospekt hingegen eine länger anhaltende Wirkung auf den Verbraucher haben. Dies ist sogar nicht nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ein Bericht in Scientific American kam kürzlich zu dem Schluss, dass “das Lesen auf Papier immer noch einzigartige Vorteile” gegenüber dem Lesen auf Bildschirmen hat.

Ist ein Prospekt oder ein Katalog gut gestaltet und produziert, ist es zudem sehr viel wahrscheinlicher, dass er auf einem Tisch liegen bleibt, als Erinnerung an die Marke des Einzelhändlers und als offene Einladung, in aller Ruhe zu blättern. Anders ist es bei einer Online- oder E-Mail-Werbung, die im Handumdrehen von der nächsten Unterbrechung auf dem Bildschirm für immer beiseite geschoben wird. Wie der Verlagspionier John W. Seybold einmal sagte:

Print spricht zu uns, leise und geduldig“.

Die Produktion hängt an verschiedenen Datenquellen

Kataloge und Prospekte sind in der Produktion von der korrekten Funktion einiger Systeme und Datenquellen abhängig, das macht den Prozess anfällig für Fehler. Einzelhändler und Ersatzteilhersteller sind im Allgemeinen darauf angewiesen große Mengen von einzelnen Produkten zu verkaufen. Jedes einzelne wird durch eine ganze Tabelle an Informationen beschrieben. Die Daten umfassen (aber nicht nur) die folgenden Informationen zu jedem Produkt:

SKU Nummer Hersteller-ID-Nummer(n) Marke und Modell
Produktname Abkürzungen Kurzbeschreibung
Produktbeschreibung Versionsnummer Größe
Farben Material Zubehör
Verbindung zu anderen Produkten Hersteller Verkaufshistorie
Lagerbestand Geschäftsort Lagerort
Verfügbarkeit Produktpreis Produktkosten
Bruttomarge Rabatte Leitlinien für Verkaufspreis
Produktbewertungen Marketingkampagne Historie Lieferinformationen
Garantien Haftungsausschlüsse Und mehr…

Natürlich finden nicht alle diese Daten Eingang in einen Katalog oder einen Prospekt, aber viele schon. Die anderen sind alle relevant für die Planung jeder Kampagne – und sie sind oft über viele verschiedene Datenbanken verstreut. Wenn Sie all diese Datenpunkte mit der Menge der einzelnen beworbenen Produkte multiplizieren, dann bekommen Sie eine Ahnung von den Herausforderungen, denen sich der Marketing-Produktionsleiter gegenübersieht.

Jede Printbroschüre enthält eine Reihe von Produkten, die vom Marketingteam aufgrund ihrer Bedeutung für das Endergebnis des Unternehmens ausgewählt wurden. Preisstrategien bieten Sonderangebote für begehrte, aber preisempfindliche Artikel, während für andere Produkte reguläre Preise verlangt werden, um die Differenz auszugleichen. Die Kampagnen unterscheiden sich nach geografischen und demografischen Gesichtspunkten, was bedeutet, dass jedes Druckerzeugnis mehrere Versionen haben muss. Die Versionierung von Prospekten macht es noch entscheidender einen Produktionsprozess zu haben, der eine solide Verbindung zu allen Datenquellen während des Designens zuverlässig aufrechterhält.

Automatisierung bietet enorme Vorteile

Aufgrund vieler Variablen und deren Fehleranfälligkeit, kann eine komplette oder eine Teil-Automatisierung des Produktionsprozesses in den meisten Fällen eine erfolgreiche Lösung darstellen. Wie bereits Home Depot, Lowe’s und andere große Einzelhändler gelernt haben, bietet die Automatisierung des Druck- und Medienmarketingprozesses enorme Vorteile, wie die effizientere Nutzung bestehender Kapazitäten für andere Projekte, aber auch:

  • Deutlich weniger Benutzereingriffe bei jedem Prozessschritt, wodurch die Markteinführungszeit und das Zielvolumen von Marketingkampagnen beschleunigt werden
  • Bessere und effizientere Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen innerhalb einer großen Organisation
  • Nachhaltige Kosteneinsparungen, u. a. aufgrund von weniger kostenintensive Fehlerquellen durch automatisierte Korrekturzyklen
  • Höhere Rentabilität von Marketingkampagnen, durch vermehrte Learnings, da Kampagnen gezielter und genauer gemessen werden können

Von der Planung der Marketingkampagne bis zur Produktion der Printmaterialien und ihrer Versionen können viele Prozesse automatisiert werden. Durch die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben kann ein Produktionsteam Zeit für die Gestaltung finden. Sobald die Aufgaben automatisiert sind, können sich andere Abteilungen um nicht-routinemäßige Aufgaben kümmern, z. B. um die SEO-Strategie und die mobile Entwicklung. Mit einer kontrollierten Prozesskette von Ereignissen können ein Marketing-Produktionsleiter und seine Kollegen in dieser datengesteuerten Welt effizient Retail Marketing betreiben. Und so läuft es ab:

Beginnen Sie mit der Planungsphase. Marketingteams für einzelne Produkte und Produktlinien verbringen ihre Arbeitszeit damit, die nächste Kampagne zu visualisieren und in praktische Schritte umzusetzen. Das Ziel ist es, eine attraktive Kampagne zu entwickeln, ihren Fortschritt zu verfolgen und zukünftige Marketingmaßnahmen dadurch zu verbessern. Auch wenn sie ihre Produkte genau kennen, ändert sich ständig etwas. Zum Beispiel:

  • Eine neue Version des Produkts steht vielleicht kurz bevor.
  • Die Verfügbarkeit, der Preis oder die Gewinnspanne des Produkts können sich geändert haben.
  • Die Fotos oder Beschreibungen des Produkts können sich geändert haben.
  • Ein Problem in der Lieferkette kann sich auf die Lieferung in einigen Geschäften auswirken.
  • Eine bestimmte Farbe oder Größe ist möglicherweise nicht mehr verfügbar.

Diese und andere Änderungen können sich darauf auswirken, welche Produkte besonders hervorgehoben werden sollen, wenn überhaupt. Marketingteams müssen jedoch schnell und an einem Ort auf Daten zugreifen können.

Der nächste Schritt ist die Visualisierung des Druckerzeugnisses. In der Whiteboarding-Umgebung bietet LAGO die Möglichkeit, Produkte bereits dort zu platzieren, wo sie der Planung nach auch im Prospekt erscheinen sollen. Für jedes ausgewählte Produkt werden alle zugehörigen Daten verknüpft. Wenn das Marketingteam das Projekt an die Designer übergibt, wird jeder Produkt-“Block” automatisch mit den aktuellen Produktdaten, Bildern und allen anderen Informationen, die der Designer benötigt, verknüpft.

Die Gestaltung und Produktion des Druckerzeugnisses ist ebenfalls automatisiert. Der Designer erhält eine InDesign-Vorlagendatei, die automatisch alle Entscheidungen des Marketingteams enthält. Dank eines LAGO-Plugins für Adobe InDesign kann der Designer direkt mit dem Design anfangen, ohne alle zugehörigen Daten aus verschiedenen PIM-, DAM- und anderen Datenbanken heraussuchen zu müssen. Wenn sich Datenelemente während des Entwurfsprozesses ändern, z. B. ein aktualisiertes Produktbild, wird das Layout in Echtzeit aktualisiert, bis der Artikel zum Druck geschickt wird. Wenn beispielsweise eine regionale oder demografische Version erforderlich ist, behält das System alle gemeinsamen Elemente bei und ermöglicht es dem Designer, die neue Version anzupassen.

Die Überprüfung und Genehmigung kann ein langwieriger, weitgehend manueller Prozess sein. Glücklicherweise bietet LAGO auch einen Echtzeit-, bidirektionalen und überprüfbaren Prozess für Marketing-Teams und Designer, um Fehler zu identifizieren, Änderungen zu kommunizieren und das endgültige Layout vor dem Druck zu überprüfen.

Das ist noch nicht das Ende. LAGO arbeitet auch noch weiter, wenn der Katalog oder der Prospekt in den Druck gegangen sind. Die Daten für diese spezielle Kampagne können automatisch in Online- und mobile Werbekanäle exportiert werden. Da die Daten für jedes beworbene Produkt automatisch nachverfolgt werden, kann das Marketingteam den Erfolg jeder Komponente messen, um die nächste Kampagne zu planen.

Der Prospekt wird immer noch gebraucht

Automatisierte, integrierte und Multichannel Kampagnen haben ein enormes Potenzial, nicht nur zur Entlastung der Marketingleiter. Sie können auch die Rentabilität um ein Vielfaches steigern. In einem Artikel der New York Times über das Wiederaufleben von Katalogen bemerkte der Einzelhandelsstratege Bruce Cohen: “Es ist ein Plädoyer für das, was alle Einzelhändler erkannt haben – dass es Momente gibt, in denen die Menschen langsamer werden wollen, und dass der Katalog immer noch einen wichtigen Platz hat.”

Print is not dead. Er ist lebendig und effektiv. Dank Automatisierungstools wie LAGO ist diese Vorhersage nun eine kosteneffektive Realität in einer datengesteuerten Welt.

Bereit für eine Möglichkeit mit eigenen Augen zu sehen, wie LAGO die Automatisierung einsetzt, um Ihre Marketing Produktion effizienter zu machen?


Warum Prospekte sinnvoll sind

Warum Prospekte sinnvoll sind und wie Sie den Produktionsprozess vereinfachen können

Einzelhandelsketten vertrauen weiterhin auf gedruckte und digitale Prospekte, wenn es um die Verteilung ihres Werbebudgets geht, denn diese sind immer noch eine der wertvollsten und zuverlässigsten Möglichkeiten, die Verbraucher zu erreichen.

Warum sind Prospekte so wertvoll für Lebensmitteleinzelhändler?

Untersuchungen zeigen, dass wöchentliche Prospekte nach wie vor ein wichtiger Faktor für Einkaufsentscheidungen sind. Dies geht aus der Brandspark 2020 U.S. Shopper Study hervor:

  • Im Jahr 2020 werden 87 % der Käufer gleich viel oder mehr Prospekte lesen als im Jahr 2019
  • 74 % der Käufer informieren sich durch gedruckte Prospekte über preisgünstige Angebote an Lebensmitteln
  • 66 % der Verbraucher studieren vor dem Einkauf Prospekte, Werbeaktionen und Rabatte

Laut dem 2020 Shopper Behavior Monitor Survey , der 1.000 Haushalte und deren Mitglieder befragte, die primär die Lebensmitteleinkäufe des Haushalts tätigen:

  • Nutzen 30 % der Befragten digitale Prospekte und Coupons, das sind sogar mehr als zu Beginn der Pandemie
  • Gaben 27 % der Befragten an, dass sie jetzt häufiger als zu Beginn der Pandemie Verkaufsflyer verwenden
  • Gaben 28 % an, dass sie häufiger digitale Coupons verwenden

Der Prospekt Produktionsprozess

Wenn es darum geht, die werbewirksamsten Prospekte zu erstellen, ist das Design entscheidend. Darüber hinaus müssen Einzelhändler die Prospekte in mehreren Versionen erstellen. Das sind weitere Faktoren in einem ohnehin schon komplizierten Prozess.

Bei einer großen Lebensmittelkette beispielsweise beginnt der Produktionsprozess mit der Marketingabteilung, die für die übergeordnete Planung des Prospekts zuständig ist. Dann planen die Category Manager die Angebote und entscheiden, ob eine Anzeige weltweit, landesweit oder in einer bestimmten Region verfügbar sein soll.

Als Nächstes entwirft das Designteam das Layout, einschließlich der Texte und Preise, um die regionalisierten Varianten aus den globalen und nationalen Angeboten zu erstellen. Nach der Fertigstellung gehen die Dateien zurück an die Category Manager, um die Anzeigen zu überprüfen und eventuell notwendige Korrekturen vorzunehmen. Das Designteam setzt die Korrekturen um und sendet sie dann zur Genehmigung an das Marketingteam zurück.

Dieser gesamte Prozess kann besonders hektisch sein, wenn mehrere Versionen für verschiedene Regionen, Sprachen und andere demografische Gruppen erstellt werden oder wenn das Team Produktdaten aus verschiedenen Datenquellen zusammentragen muss.

Die Produktion vereinfachen

Die Multichannelsoftware LAGO macht den gesamten Prozess der Prospekterstellung im Einzelhandel effizient, vom Konzept bis zur Produktion. Hier ist ein Beispiel dafür, wie LAGO jeden Schritt der Erstellung eines Print- oder Online-Prospekts vereinfachen kann:

  • Zu Beginn des Prozesses hilft LAGO Whiteboard der Marketingabteilung dabei, zu bestimmen, wie viel Platz für jede Seite zur Verfügung stehen soll.
  • Die Marketingabteilung kann die Seitenaufteilung über die Workflow-Engine an die Category Manager senden. Diese können mit LAGO Whiteboard nach jedem Angebot suchen und es dann direkt auf die Seite ziehen und platzieren.
  • Gleichzeitig kann das Category Management auswählen, ob ein Angebot global oder lokal sein soll. Die Versionsoptimierung von LAGO synchronisiert automatisch globale Angebote und berücksichtigt dabei regionale Unterschiede.
  • Sobald die Planung und Versionoptimierung abgeschlossen ist, konvertiert LAGO die Verplanung automatisch in eine Adobe InDesign-Datei mit seinem exklusiven LAGO Layout InDesign Plugin.
  • Die Designer erhalten eine vorgeplante InDesign-Datei mit allen notwendigen Informationen aus dem LAGO-PIM und -DAM, so dass sie die Seiten effizienter erstellen und Fehler vermeiden können. Nach abgeschlossenem Layout wird ein Korrekturdokument erzeugt, dass über die Workflow- Engine dem Category Management zur Überprüfung übergeben wird.
  • In LAGOs integriertem Proof Modul werden alle Korrekturwünsche vom Category Management und Marketing direkt im Korrekturdokument angemerkt und zurück an das Designteam übergeben. Das Designteam kann die gewünschten Änderungen sehen, sobald es die Seiten in InDesign öffnet und die Korrekturwünsche umsetzen.
  • Die umgesetzten Korrekturen werden über die Workflow Engine dem Marketing und Category Management zur Prüfung der ausgeführten Korrekturen in LAGO Proof angezeigt.
  • Mit ein paar einfachen Klicks in LAGO Proof können Category Manager alle ausgeführten Änderungen überprüfen.
  • Eventuelle Preis- oder Textaktualisierungen werden automatisch importiert, so dass Korrekturen in letzter Minute nicht zu unnötigem Stress oder Chaos führen.

Wollen Sie am personalisierten Beispiel sehen, wie LAGO auch Ihre Printproduktion effizienter machen kann?


Beschleunigen Sie die Produktion von Prospekten und Broschüren in InDesign

Beschleunigen Sie die Produktion von Prospekten und Broschüren in InDesign – OHNE auf gutes Design zu verzichten

Adobe InDesign ist zweifelsohne der Luxus-SUV unter den Layout Programmen. Erstmals vor über dreiundzwanzig Jahren veröffentlicht, ersetzte Adobes “Projekt K2” den PageMaker und verdrängte schließlich den damals amtierenden Champion QuarkXPress. Heute kann Adobe InDesign praktisch alles, was das Designerherz begehrt, und somit viel mehr als nur Printseiten zu gestalten.

Genau hier liegt die Herausforderung. InDesign bietet mittlerweile eine sehr große Palette an Funktionen, die aus einem einfachen Design ein komplexes Projekt machen können. Das gilt insbesondere für datengesteuerten Content. Dieser Content ist eine Herausforderung für Printdesigner, deren Aufgabe es ist, visuell ansprechendes und korrektes Material für den wichtigsten Kanal eines Einzelhändlers zu erstellen – Print.

Das Broschüren-Rätsel

Gedruckte Broschüren sind alles andere als ein aussterbendes Medium. Selbst ehemals rein digitale Einzelhändler wenden sich laut RetailDive dem Printmarketing zu und nutzen Broschüren, „um den ‘Lärm’ der Online-Welt zu durchbrechen“. Laut einer Umfrage von MarketingSherpa vertrauen die Verbraucher gedruckten Broschüren (76%) weitaus mehr als digitalen Werbeformen wie Mobile Ads (39%). Hierfür gibt es wissenschaftliche Gründe. Wenn Versuchspersonen Werbung in digitaler oder gedruckter Form zu sehen bekamen, “deutete ihre Gehirnaktivität auf einen größeren unterbewussten Wert und Wunsch nach Produkten oder Dienstleistungen hin, die in einem gedruckten Format beworben wurden“, so eine gemeinsame Studie von USPS und der Temple University.

Trotz ihrer Effektivität für Einzelhändler stellt das Erstellen von Prospekten und Broschüren einen hohen Aufwand für Designer dar. Broschüren enthalten sehr detaillierte Produktinformationen. Diese Produktinformationen reichen von Größen über Farben bis hin zu Preisen (die je nach Version variieren) und einer Reihe von anderen Attributen, die in einer PIM-Datenbank (Product Information Management) enthalten sind. Zu all diesen Produktinformationen kommen noch große Mengen an Bilddaten hinzu, die zu den Produkten gehören und alle in einem Digital Asset Management (DAM)-System gespeichert sind.

Infolgedessen muss der Designer für jedes Produkt in einem Prospekt oder einer Broschüre mehrere Informationen zusammentragen, wie vom Marketing vorgegeben, und dabei ein konsistentes, visuell überzeugendes Markenerlebnis schaffen. Die meisten Einzelhändler benötigen außerdem mehrere regionale Versionen jedes gedruckten Exemplars – und nochmal denselben Content, um ihre Shopping-Apps zu bestücken.

Adobe InDesign, als meistgenutztes Layoutprogramm, beinhaltet Funktionen für die verschiedensten Bereiche der Layoutgestaltung. Trotz der vielen nützlichen Funktionen, die Adobe InDesign bietet, ist der manuelle Aufwand ein Layout zu erstellen extrem hoch, erst die Verbindung zu einem PIM- und DAM-System schafft die größtmögliche Effizienz.

Der Vorteil der Automatisierung

Die Lösung für diesen langwierigen Prozess besteht darin, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren, damit Designer mehr Zeit für das eigentliche Gestalten haben. Eine solche Automatisierung ist, dank der Architektur von InDesign, durch Plugins von Drittanbietern möglich. Comosoft hat diese Umgebung genutzt, um LAGO Layout zu entwickeln, das die komplexen, spezialisierten Welten von PIM- und DAM-Daten mit den Funktionen und der Designkraft von InDesign verbindet.

LAGO Layout ist die Antwort ineffiziente Designprozesse und ermöglicht eine schnelle, kostengünstige und qualitativ hochwertige Gestaltung und Produktion. Darüber hinaus ermöglicht es Designern die Integration in jeden Prozess, von der Kampagnenplanung und dem Datenzugriff bis hin zu Proofing, Freigabe und Endausgabe, ohne Kompromisse beim guten Design einzugehen.

Oberflächlich betrachtet ist LAGO Layout einfach ein Plugin für InDesign, das Funktionalität hinzufügt, ohne die vertraute Benutzeroberfläche des Designers zu verlassen. Aber einmal installiert, erleichtert LAGO Layout viele verschiedene Aufgaben.

  • Workflow-Automatisierung zwischen Marketing- und Design-Produktionsteams. LAGO-Benutzer auf der Marketingseite können die zu bewerbenden Produkte auf der Grundlage von Marge, Verfügbarkeit und anderen Faktoren mit Hilfe eines Whiteboarding-Prozesses auswählen. Diese Entscheidungen werden automatisch an das Designteam weitergeleitet. Das Marketingteam kann hierbei auch die Ergebnisse ihrer ursprünglichen Kampagnenpläne verfolgen.
  • Die Datenintegration mit PIM- und DAM-Systemen unterstützt den Designer die Produkte und alle zugehörigen Daten per Drag-and-Drop in ein InDesign-Layout zu ziehen. Die bidirektionale Verbindung bleibt bis zur endgültigen Ausgabe aktiv und aktualisierbar.
  • Die Korrektur- und Genehmigungszyklen sind intuitiv, automatisch und vollständig überprüfbar.
  • Es können mehrere Versionen jedes Artikels erstellt und effizient verwaltet werden, so dass regionale Marketinganforderungen erfüllt werden können und gleichzeitig das Branding des Händlers und die Datengenauigkeit gewahrt bleiben.
  • Der Digital Output für Online-E-Commerce und mobile Apps erfolgt automatisch, so dass alle Medienkanäle des Einzelhandels denselben Inhalt enthalten.

Die genannten Punkte sind nur ein Bruchteil dessen, was unser LAGO-System und unser InDesign Plugin für Ihre Produktion leisten können. Für das Designteam ist der Hauptvorteil der Zeitgewinn, da ein Großteil der Arbeit automatisiert abläuft, hat der Designer nun Zeit, die breite Palette an Features von InDesign für das gebrandete Printdesign voll auszuschöpfen.

In einer Welt des Multichannel-Marketings steht Print nach wie vor an der Spitze, und der Bedarf an überzeugenden visuellen Inhalten war noch nie so groß wie heute. Adobe InDesign ist das beste Werkzeug für diese Aufgabe, aber es kann nicht alle Variablen für komplexe Prospekte und Broschüren allein bewältigen. Die Automatisierung des Prozesses rationalisiert die Seitenerstellung, bewahrt die Datengenauigkeit und gewährleistet ein konsistentes Branding, während sie gleichzeitig kreative Flexibilität ermöglicht.

Erfahren Sie mehr über LAGO Layout, unser Plugin für Adobe InDesign, das Ihren gesamten Design- und Produktions-Workflow für Prospekte und Broschüren beschleunigen und automatisieren wird. Oder buchen Sie eine Demo und überzeugen Sie sich selbst.


Wie Einzelhändler sich mit Digital Asset Management auf Wachstum einstellen

Wie Einzelhändler sich mit Digital Asset Management auf Wachstum einstellen

Covid und Engpässen in der Lieferkette haben Einzelhändler vor neue Herausforderungen gestellt. Agile Marketingabteilungen und ihre Kreativdirektoren haben sich allerdings bereits den Herausforderungen des Handels angenommen. Eine der wichtigsten Rollen in modernem Retail-Marketing spielen Daten – konkret, die Daten im Digital Asset Management (DAM)-System.

Die DAM Herausforderung

Datenbanksysteme sind nichts Neues im Retail Marketing. DAM (Digital Asset Management) gibt es schon mehr als dreißig Jahre. Die ersten Systeme waren jedoch oft kompliziert und wurden meist auf lokalen Netzwerkservern gespeichert. Heutzutage befinden sich die meisten DAM-Systeme in der Cloud oder sind auf dem Weg dorthin, stellen aber die Kreativdirektoren vor nicht weniger Herausforderungen. Hier sind einige der häufigsten:

  • Konsistenz – Nach einem McKinsey Report verbringen immer noch 19 Prozent der User ihre Arbeitszeit mit dem Suchen und Zusammentragen von Daten! Das Einsparpotenzial durch die Integration eines guten DAM-Systems ist sehr groß, wird aber entscheidend durch konsequente Verschlagwortung von Bildern bedingt. Dieses Potenzial kann also nur durch die konsistente Nutzung des DAMs durch die Mitarbeiter voll ausgeschöpft werden.
  • Metadata Madness – Der Schlüssel zu jeder Datenbank sind ihre Metadaten – inhaltliche und technische Bildinformationen. Metadaten sind die Grundlage, um Bilder im DAM auffindbar zu machen.
  • Integration – Um effizient zu sein, muss ein DAM-System nahtlos mit vielen anderen Systemen zusammenarbeiten, vom Produktinformationsmanagement (PIM) bis zum System für die Planung und Produktion von Marketingkampagnen. Tatsache ist aber, dass die meisten älteren DAM-Systeme nicht gut mit anderen Systemen/Applikationen zusammenarbeiten.

Die Entstehung neuer Marketingkanäle und der intensive Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Menschen haben die Situation noch verschärft. In einer Marketingkampagne kann ein Bild mehr sagen als tausend Worte. Es ist jedoch eine Herausforderung, die richtige Version des richtigen Bildes zum richtigen Zeitpunkt und für den richtigen Kanal bereitzustellen. Herkömmliche DAMs können dies oft nicht allein leisten. Ein DAM muss viel mehr sein als ein Ablagesystem und muss konsequent in die IT-Systemlandschaft integriert sein.

Die ständig wachsende Multichannel-Landschaft erfordert, dass digitale Daten in Echtzeit zugänglich sind – und zwar zu jeder Zeit. Folglich sind genaue und dynamische Daten wichtiger denn je. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich alle Ihre Daten an einem Ort befinden und für alle Personen und marketingbezogenen Systeme leicht zugänglich sind.

Wie ein aktueller Artikel in MarTech beschreibt, kann “(…) Digital Asset Management eine wichtige Rolle in Ihrer Marketingorganisation spielen, indem es Online- und Offline-Marketingkanäle vereinheitlicht und zu einer effizienteren Zuweisung von Marketingressourcen führt.”

Aber nicht alle DAMs sind gleich

Viele DAMs existieren in einer eigenen Welt, die auf die Bedürfnisse eines bestimmten Kanals oder Workflows zugeschnitten ist. Herkömmliche DAMs sind oft umständlich in der Anwendung, wenn sie für andere Zwecke oder Kanäle verwendet werden sollen. Sie sind auch nicht immer leicht über Abteilungen oder Regionen hinweg zugänglich. Ein InDesign-User, der eine Print- oder Online-Kampagne erstellt, muss zunächst seine Designsoftware verlassen, um ein DAM manuell zu durchsuchen und das Foto oder die Beschreibung eines beworbenen Produkts zu finden. In der Hoffnung, dass er die aktuellste Version findet, lädt er die Datei herunter, erstellt ein Duplikat und platziert es im Layout.

Multipliziert man dieses Szenario mit der Anzahl der regionalen Varianten einer Kampagne und der Anzahl der beteiligten Medienkanäle, ergibt sich ein meist schwerfälliger Prozess, der die Time-to-Market verlängert und in hohem Maße vom Faktor Mensch abhängt. Der Albtraum eines jeden Kreativdirektors ist es, zu spät festzustellen, dass ein Fehler in der Broschüre dem Unternehmen Umsatzeinbußen eingebracht hat.

Die LAGO DAM Lösung

Aber es gibt ein DAM-System, das für die heutige Multichannel-Marketingwelt entwickelt wurde. LAGO DAM von Comosoft ermöglicht es Marketingabteilungen, die Verwaltung digitaler Assets in einem einzigen, einheitlichen Repository zu organisieren und die Assets über eine zentrale Plattform an Teammitglieder im gesamten Unternehmen zu verteilen.

Die Möglichkeit der Automatisierung in LAGO und die Integration mit anderen Produktdatenbanken stellen sicher, dass die richtige Version des Assets für einen bestimmten Kanal sofort gefunden wird. Wenn eine neue Version des Assets erstellt wird, kann diese während der Kampagne automatisch aktualisiert werden.

Grafikdesigner, Fotografen und Art-Direktoren profitieren besonders von der Nutzung des LAGO DAM durch ein Adobe InDesign Layout-Plugin. Da das DAM die Assets automatisch im Hintergrund verwaltet, können sie sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, anstatt Zeit mit der Suche nach dem richtigen Bild zu verschwenden.

Auch Category- und Produktmanager profitieren in hohem Maße von der Nutzung des LAGO DAM-Systems. Comosoft ist in der Lage, DAM, PIM und andere wichtige Datenbanken mit seinen Planungswerkzeugen zu integrieren, so dass für jede Kampagne genau die richtigen Produkte verwendet werden können – auch wenn es mehrere regionale Varianten zu berücksichtigen gibt. Darüber hinaus werden die Entscheidungen und Anmerkungen des Marketingmanagers automatisch an den InDesign-User weitergeleitet, einschließlich Produktgröße, Typ, Farbe, Preisgestaltung, regionale Variationen und die unzähligen anderen Details, die die Kampagnenplanung sonst kompliziert machen.

Sobald eine Kampagne angelaufen ist, können die LAGO-Daten automatisch auf Websites, mobile Apps oder andere digitale Kanäle exportiert werden, wodurch der manuelle Prozess entfällt, der bei herkömmlichen, kanalspezifischen DAMs erforderlich ist.

Jeder kreative Marketingleiter versteht die Notwendigkeit und Dringlichkeit eines zuverlässigen DAM-Systems – eines, das in jeden Schritt des Marketing-Workflows integriert ist. Die DAM-Lösung von LAGO wächst und entwickelt sich mit dem Unternehmen – und mit der sich ständig verändernden Multichannel-Welt.

Erfahren Sie, wie die LAGO DAM-Lösung von Comosoft Ihre Marketing-Workflows im Einzelhandel verändern kann und buchen Sie eine persönliche Demo mit unseren Experten.


Bringen Sie das Multichannel-Einkaufserlebnis in den Lebensmitteleinzelhandel

Bringen Sie das Multichannel-Einkaufserlebnis in den Lebensmitteleinzelhandel

Beim Lebensmitteleinkauf erwarten die Kunden zunehmend, dass dieser genauso digital und unabhängig von ihrem derzeitigen Standort ist, wie andere Shoppingerlebnisse es bereits sind. Um mit der Konkurrenz mithalten und die Kundenwünsche erfüllen zu können, müssen Einzelhändler eine Online-Einkaufsoption anbieten, die einfach zu nutzen ist und sich gut mit ihrem Angebot in den Geschäften kombinieren lässt. Unternehmen können die Kundenbindung verbessern und den Umsatz steigern, indem sie den Multichannel-Ansatz konsequent mit den nötigen Tools umsetzen.

Da immer mehr Menschen Produkte online kaufen, wird auch der Lebensmitteleinkauf über verschiedene Kanäle wie Online-Bestellungen oder Liefer-Apps zu einer wahren Alternative. Als Lebensmitteleinzelhändler ergibt sich durch den Multichannel Handel die Herausforderung die Verfügbarkeit der Waren auch online in Echtzeit darzustellen.

 

Was ist Multichannel Handel?

  • Multichannel Handel bietet ein kundenorientiertes Einkaufserlebnis über digitale und analoge Kanäle hinweg und wahrt dabei ein konsistentes Branding.  Es geht beim Multichannel Handel außerdem darum, den Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten.
  • Um den Bedürfnissen ihrer Kunden besser gerecht zu werden, müssen Einzelhändler in der Lage sein, vernetzte Systeme zu schaffen, die Informationen austauschen und Menschen in allen Phasen eines Einkaufs unterstützen.
  • Erfolgreiche Multichannel-Ansätze können die Online-Verkäufe ankurbeln und zu mehr Besuchen in den Geschäften anregen.

Vorteile des Multichannel Ansatzes

100% Transparenz

Echtzeit-Inventarsysteme haben Einzelhändlern geholfen, die Bewegungen und die Verfügbarkeit ihrer Produkte zwischen Filialen, Verteilungszentren und Lieferanten zu verfolgen. Darüber hinaus ist es dank der Multichannel-Integrationsfunktionen jetzt möglich, den Kunden beim Online-Kauf mehr Transparenz über ihre Bestellungen zu bieten, da die Aufträge automatisch verfolgt werden. 

“Angucken, aber nicht Anfassen.”

Der Anteil, der auf das Onlineshopping entfällt hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen, aber ein Nachteil ist, dass die Kunden vor dem Kauf nicht haptisch mit den Lebensmitteln interagieren können. In großen Lebensmittelketten wie Edeka oder Rewe können die Kunden im Laden bestimmte Steaks an der Fleischtheke auswählen. Sie können auch fühlen, wie reif eine Avocado oder eine Banane ist, indem sie sie selbst anfassen. Dieser persönliche Kontakt ist auf E-Commerce-Websites wie Amazon nicht möglich, da alles online bestellt und direkt an die Haustür geliefert wird.

Der Multichannel Ansatz ermöglicht es Einzelhändlern, die Lücke zwischen Online- und Ladengeschäften zu schließen, indem sie den Kunden Flexibilität bieten. Die Kunden können sich zum Beispiel für die Lieferung nach Hause oder die Abholung von Artikeln auf ihrer wöchentlichen Einkaufsliste entscheiden und dann eine zweite Liste für Besuche im Laden für verderbliche Waren, Fleisch und Gemüse erstellen.

Kunden geben mehr aus

Laut einer neuen Studie von Symphony RetailAI geben Kunden, die über mehrere Kanäle Lebensmittel einkaufen, im Durchschnitt 20 % mehr aus und kaufen häufiger ein als Kunden, die nur das Geschäft besuchen. Die Bequemlichkeit und Schnelligkeit des Online-Handels sind deutliche Entscheidungsfaktoren. Außerdem ist es für die Kunden einfacher, Einkaufslisten zu erstellen und sich an Artikel zu erinnern, die sie bei einem regulären Einkauf im Geschäft mitnehmen würden.

Kunden, die online einkaufen und die Produkte in der Filiale abholen, sind nicht mit den traditionellen Marketingmaßnahmen in den Geschäften konfrontiert. Ein gutes Broschürendesign, das auch Produkte aus dem Onlineshop integriert, macht es einfacher, den Verkauf und vor allem den Impulskauf anzukurbeln.

Ist Multichannel die Zukunft des Handels?

Mit der Zunahme des Online-Einkaufs von Lebensmitteln suchen die Einzelhändler nach Möglichkeiten, ihre Geschäfte besser zugänglich zu machen, und werden dies auch in Zukunft tun. Infolgedessen wird die Akzeptanz von E-Commerce bei allen Arten des Lebensmitteleinzelhandels weiter steigen, da die Kluft zwischen einem Offline- und einem Online-Erlebnis immer größer wird.

Erkunden Sie mit uns die besten Möglichkeiten für Lebensmittelhändler, ein nahtloses Multichannel-Erlebnis zu bieten, das Kunden durch Online- und Offline-Verkaufsflächen führt. Die LAGO-Software von Comosoft automatisiert und optimiert Multichannel-Marketing-Aktivitäten und senkt die Produktionszeit und -kosten dieser Materialien erheblich. LAGO ist seit über 25 Jahren eine zuverlässige Multichannel-Marketinglösung für den Einzelhandel, Lebensmittelhandel, Agenturen und mehr.


2022 Marketing-Trends: Warum Printmarketing ein Comeback feiert

2022 Marketing-Trends: Warum Printmarketing ein Comeback feiert


Neben vielen technologieorientierten Ansätzen, die Einzelhändler in den letzten Jahren verfolgt haben, bietet die Investition von Werbeausgaben in etwas eher Analoges – den gedruckten Katalog, der zusammen mit einer Reihe anderer Direktmailing-Produkte verschickt wird – eine gute Gelegenheit, ein reichhaltiges, haptisches Werbeerlebnis zu bieten, das sich sowohl an potenzielle als auch an bestehende Kunden richtet.

Das Durcheinander auflösen

Da die Werbung zunehmend von Facebook und Google dominiert wird, ist es leicht, Printmedien als Relikt abzuschreiben. Schauen Sie sich nur IKEA oder den Otto Versand an: Der einst ikonische Katalog ist ein Ding der Vergangenheit. Aber immer mehr Einzelhändler und Lebensmittelgiganten bringen Kataloge und Flyer heraus, um potenzielle Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu binden. Die US-Amerikanischen Start-ups wie Everlane und Greats und traditionellere amerikanische Einzelhändler, darunter Williams-Sonoma und große Lebensmittelhändler, entwickeln ihren Multichannel-Ansatz für die gedruckte und digitale Nutzung von Prospekten weiter. Sogar Amazon hat Spielzeugkataloge eingeführt!

Da die digitale Welt immer mehr an Bedeutung gewinnt, finden Sie hier die wichtigsten Gründe, warum Sie als Einzelhändler Direktwerbung oder Printmarketing in Ihren Marketingmix aufnehmen sollten:

  • Printmarketing ist ein sehr mächtiges Instrument in den Händen der Einzelhändler und kann die Kaufentscheidungen der Kunden beeinflussen. Nach Angaben des Magazins Catalog Age kaufen 70 % der Empfänger von Katalogen diese innerhalb von sechs Monaten oder reagieren auf sie. Kataloge beeinflussen Kaufentscheidungen, indem sie die Produktsuche einfach und bequem machen, und das gewünschte Produkt dann direkt zu Ihnen nach Hause liefern!

 

  • Gedruckte Werbemittel wie Prospekte und Direktwerbung werden vom Empfänger oftmals anders und bewusster konsumiert als digitale Inhalte. Der Verbraucher nimmt sich, im Gegensatz zu ständig verfügbarer digitaler Werbung, zuhause Zeit, um die Werbung in gewohnter Atmosphäre zu studieren. Während der Strom digitaler Werbung im Alltag des modernen Konsumenten oft nur noch am Rande wahrgenommen wird, bildet ein gut gestalteter Print-Prospekt eine angenehme, entschleunigte Ausnahme.

 

  • Es handelt sich um ein effektives Instrument, mit dem Marketingspezialisten die Verbraucher während ihres gesamten Kaufprozesses erreichen, ansprechen und beeinflussen können. Kataloge und gedruckte Rundschreiben werden oft als Ausgangspunkt für den Kauf über mehrere Kanäle genutzt, indem sie Angebote bereitstellen, die Markenbekanntheit steigern und den Verkehr zu Einzelhandelsgeschäften (oder Websites) anregen. Die Strategie für die Produktion von Katalogen und gedruckten Prospekten entwickelt sich ständig weiter, um die Verbraucher dort abzuholen, wo sie sich aufhalten – sowohl digital als auch physisch.

Print mit Daten kombinieren

Marketingfachleute verfügen über eine Fülle von Informationen über Kundentransaktionen und regionales Kaufverhalten. Einige Einzelhändler nutzen gedruckte Kataloge und Direct-Mail-Produkte, um diejenigen zu erreichen, die mehr ausgeben oder wahrscheinlich mehr ausgeben werden. Außerdem ist diese Form der Werbung vertrauter und weniger überlaufen als Facebook, Google oder E-Mail. Einige Einzelhändler nutzen die Platzierung von gedruckten Prospekten in wöchentlichen Mailings mit regionalspezifischen Angeboten, z. B. regional produzierte Produkte für einen großen Lebensmittelhändler oder Schul-Artikel für Einzelhändler in Bundesländern, in denen die Schulferien zu Ende gehen. Für diese Menge an Daten und die Druckproduktion werden Tools benötigt, mit denen die Teams effizient arbeiten können, ohne sich in manuellen Prozessen zu verzetteln.

Bei einem Multichannel-Mix sind Printkataloge oder Einzelhandelsprospekte und Online-Aktivitäten nicht voneinander zu trennen.

 

Da Kataloge für Einzelhändler und Rundschreiben für den Lebensmitteleinzelhandel wichtige Umsatztreiber mit steigendem Marketing-ROI sind, setzen immer mehr Unternehmen auf Multichannel-Marketing-Software, um die Produktionsabläufe und die digitale Ausgabe ihrer Druckmaterialien zu vereinfachen.

Comosoft LAGO optimiert die Marketing-Druckproduktion und die Multichannel-Implementierung für den Einzelhandel, Lebensmittelhändler, Agenturen und viele mehr. Im Kern ist LAGO eine PIM-, DAM- und Marketing-Produktionslösung mit einer Adobe InDesign-Integration für checkpoint-basiertes Design, Zusammenarbeit, Versionierung, Optimierung, Proofing und digitale Ausgabe. Klicken Sie hier, um LAGO in Aktion zu sehen oder um eine kurze Demo zu vereinbaren.


5 Indikatoren dafür, dass Ihr Marketingteam von einer Automatisierung der Produktion profitieren wird

5 Indikatoren dafür, dass Ihr Marketingteam von einer Automatisierung der Produktion profitieren wird

Kleine Unternehmen können oftmals mit ein oder zwei einfachen Datenbanken auskommen. Zum Beispiel ist es möglich, die Produktinformationen von hundert oder wenigen tausend einzelnen Produkten mit einem einfachen Produktinformationssystem (PIM) zu erfassen. Auch Bilder und Beschreibungen einer geringeren Anzahl von Produkten lassen sich in der Regel in einem einfachen Digital Asset Management (DAM)-System sortieren und speichern. Oft fehlt es diesen Systemen aber an Skalierbarkeit bei Wachstum des Unternehmens und des Produktsortiments. Wenn die Produkte Ihres Unternehmens bereits Hunderttausende umfassen, kann es schnell zu Überforderung im Marketingteam kommen – vor allem, wenn jedes Produkt über Print- und digitale Kanäle, also Multichannel, beworben wird.

Wenn Ihr Unternehmen ein großes Produktsortiment hat, dann stammen Produktinformationen wie Bilder, Texte, Preise und andere Daten meist aus unterschiedlichen Quellen. Um diese Daten zu entwirren und so zu verknüpfen, dass sie für das Marketingteam brauchbar sind, ist ein Automatisierungsansatz ein klarer Vorteil.

Diagnose

Im Folgenden finden Sie fünf Anzeichen dafür, dass Ihre Marketingabteilung eine Automatisierung ihrer Daten- und Produktionsinfrastruktur in Betracht ziehen sollte. Die  Produktionsautomatisierung gibt Ihrem Marketingteam den Freiraum im Marketing voran zu kommen!

1. Ihr Multichannel-Workflow ist größtenteils manuell

Heutzutage haben Kunden Zugang zu zahlreichen verschiedenen Kanälen, für die jeweils eigene Regeln für Dateneingabe, Layoutgestaltung, Bearbeitung und Verteilung gelten. Wenn Ihre Produktionsdesigner für jede Druck- oder Digitalausgabe bei Null anfangen müssen, haben Sie das Rennen schnell verloren. Ein integrierter, Templatebasierter Workflow, bei dem jede Design- und Datenentscheidung für mehrere Versionen wiederverwendet wird, kann Ihre Marketingabteilung eine große Zeitersparnis und potenzielle Fehlerreduktion bescheren.

 

2. Ihre alten Datensysteme kommunizieren nicht gut oder gar nicht miteinander

Viele PIM– und DAM-Systeme sind Überbleibsel aus der IT-Vergangenheit eines Unternehmens oder wurden bei Unternehmensfusionen übernommen. Ältere Systeme können Daten in der Regel nicht einheitlich mit anderen modernen Systemen austauschen. Durch fehlenden effizienten Datentransfer können Produktangebote somit nicht ohne manuelle Umwege bereitgestellt werden. Angesichts des hohen Geschäftstempos sind nicht integrierte Datenquellen oft einfach ein Wettbewerbsnachteil in der Marketingproduktion.

 

3. Ihre “isolierten” Systeme haben veraltete oder widersprüchliche Informationen für dasselbe Produkt in einer Kampagne

Ältere PIM-, DAM- und andere Systeme enthalten viel zu häufig widersprüchliche oder fehlerhafte Informationen zu einzelnen Produkten. Isolierte Datenbanken sind dafür besonders anfällig. Wenn ein PIM-Datenfeld veraltet ist oder ein DAM die falsche Version eines Produktbildes identifiziert, kann eine Kampagne für einen Print-Katalog oder eine mobile App zum Stillstand kommen und lange manuelle Suchen erfordern, um das Problem zu beheben. Ohne eine gut geplante Produktionsautomatisierung und ohne Datenbanken, die miteinander kommunizieren werden Marketingkampagnen mit mehr manueller Arbeit erstellt als notwendig.

 

4. Ihre Überprüfungs- und Freigabezyklen sind mit manuellen Schritten und Bottlenecks belastet

Bei jeder Marketingkampagne – von Print bis digital – muss eine Art von Lektorat verfügbar sein, um Fehler zu vermeiden und Inhalte freizugeben. Manchmal gibt es mehr als einen Entscheidungsträger, der komplexe Marketingmaßnahmen überprüfen und genehmigen muss. So kann schon ein schwerfälliger, manueller Überprüfungsprozess die zeitlichen Ziele Ihrer Kampagne empfindlich stören.

 

5. Sie können nicht einfach personalisierte oder regionsspezifische Versionen Ihrer Marketingkampagnen erstellen

Wenn Ihr Unternehmen mehrere Filialen betreibt, dann gibt es eine ganze Reihe von Marketingziele, die zu bearbeiten sind, je größer Ihr Unternehmen ist desto komplexer sind diese. Eine Kampagne, die für alle passt, erreicht leider oftmals nicht die gesteckten Kampagnenziele. Ohne regions- oder filialspezifische Versionen von Werbemitteln wird es schwer das vielschichtige Marktpotenzial Ihrer Regionen voll auszuschöpfen. Die meisten Kunden erwarten regional angepasste und oftmals sogar personalisierte Informationen in den Werbemitteln, die sie in ihrem Alltag erreichen.

 

Lösung

Europas führender Anbieter von Verpackungs-, Lager- und Büroartikeln hat beispielsweise neunundzwanzig Niederlassungen in sechzehn verschiedenen Ländern. Bei über 200.000 verschiedenen Produkten und einem Umsatz von mehreren Milliarden Euro konnte sich das Unternehmen keinen manuellen Workflow für seine Multichannel-Marketingkampagnen leisten. Stattdessen mussten PIM, DAM und andere Datenquellen miteinander verbunden, genau und flexibel sein, ebenso wie die Planungs-, Produktions- und Freigabeworkflows. Vor allem aber musste jeder Teil schnell und automatisch versioniert werden, um den sehr unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Ländern gerecht zu werden.

Die Antwort war Comosoft LAGO, eine vollständig integrierte Produktionsautomatisierungsplattform für die Erstellung von komplexem, datengesteuertem und kanalübergreifendem Marketing. Sobald die Daten integriert waren und alle 16 Ländervertretungen die LAGO-Webumgebung aufgenommen hatten, konnte das Unternehmen das System für die Produktion seines gedruckten und digitalen Katalogs nutzen – mit großen Zeit- und Kosteneinsparungen.

Der kreative Marketingleiter eines jeden Unternehmens möchte gern von wenig wertschöpfenden Aufgaben der Automatisierung, integrierten Datenbanken, Versionierungen oder Produktionsworkflows entlastet werden. Und doch hängt der Erfolg oftmals genau von diesen Dingen ab. Ohne Systeme, die automatisch kommunizieren und Engpässe in der Produktion beseitigen, können sie sich nicht auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: den kreativen Designprozess zu steuern und Kunden mit überzeugenden, maßgeschneiderten Kampagnen zu erreichen.

Comosoft LAGO ist mehr als nur ein PIM, ein Planungstool, ein System zur Produktionsautomatisierung und ein leistungsstarkes Versionsverwaltungssystem – es ist das System, das kreative Marketingteams in Ihrer Arbeit optimal unterstützt.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über die erfolgreiche Implementierung von Comosoft LAGO zu erfahren oder um eine Demo zu vereinbaren, die zeigt wie LAGO die Produktion von Print- und digitalen Marketinginhalte für den Einzelhandel automatisieren kann.


6 Workflowschritte, die Sie wirklich für effizientes Print Publishing im Einzelhandel brauchen

6 Workflowschritte, die Sie wirklich für effizientes Print Publishing im Einzelhandel brauchen

Printprospekte (Beileger /Flyer) sind, wie bereits oft erwähnt, auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Marketings einer Einzelhandelskette. Sie sind oftmals eine wichtige Orientierung für den einkaufenden Konsumenten. Wenn sie von einer darauf ausgelegten, modernen Software erstellt werden, können sie sogar in Echtzeit Informationen und Angebote für digitale Formate liefern.

Der Erstellungsprozess dieser Marketingmaterialien kann komplex, zeitintensiv und mit hohen Kosten verbunden sein. Die Layout-Planung kann mit handschriftlichen Notizen, separaten Excel-Tabellen oder beidem erfolgen. Das Asset-Management und die Seitengestaltung können durch das manuelle Suchen, Öffnen und Platzieren von Bildern und Texten in Adobe InDesign sehr ressourcenbindend sein. Korrekturen und Freigaben bestehen oftmals aus ausgedruckten InDesign-Seiten und handschriftlichen Korrekturen, begleitet von vielzähligen E-Mail- und Telefongesprächen. Das Endprodukt kann dann aus einzelnen PDF-Dateien für jede Version bestehen, und hat so noch keine Verbindung zu den Online-Werbefläche des Einzelhändlers.
Hier finden Sie sechs automatisierte Workflowschritte mit LAGO, die das Print Publishing im Einzelhandelsmarketing effizient machen.

1. Die Kampagnenplanung

Produktmanager und Designer im Einzelhandel sind oft in verschiedenen Büros auf der ganzen Welt verstreut, vor allem, wenn man bedenkt, dass in letzter Zeit vermehrt remote gearbeitet wird. Comosoft LAGO bietet eine gemeinsame Whiteboarding-Umgebung für alle User. Marketingmanager können die Produkte, die vorgestellt werden sollen, einfach nach Rentabilität, Verfügbarkeit und anderen Faktoren auswählen und festlegen, wo sie im Flyer erscheinen sollen. Sie können auch Sonderangebote und andere Variablen einfügen. Die Daten für diese Entscheidungen sind sofort aus dem integrierten Produktinformationsmanagement (PIM)-System des Einzelhändlers, dem Digital Asset Management (DAM) und verwandten Datenbanken verfügbar. Sobald eine Kampagne angelaufen ist, kann der Marketingleiter den Erfolg eines bestimmten Produkts oder einer Produktgruppe tracken.

 

2. Das Asset Management

In LAGO müssen Marketingmanager und Designer die Bilder, Beschreibungen, SKU-Nummern und anderen Variablen, die mit jedem Produkt verbunden sind, nicht manuell suchen und aktualisieren. Stattdessen werden durch die Integration von LAGO mit DAM-Systemen all diese Elemente als „Blöcke“ zusammengehöriger visueller Elemente für den Designer zur Bearbeitung in Adobe InDesign herangezogen und zugewiesen. Wird ein Produktbild oder eine andere Komponente im DAM ersetzt oder geändert wird es automatisch im Layout aktualisiert, bis kurz vor Druckschluß.

 

3. Der Produktionsprozess

Adobe InDesign ist die gängigste Software für das Designen und Bearbeiten von Printprodukten, die manuelle Bearbeitung ist allerdings ressourcenbindend und anfällig für Fehler. Im Designprozess sind Einzelhandelsprospekte anfällig für inhaltliche Inkonsistenzen, da jedes Produkt auf der Seite viele zusammenhängende Text- und Bildelemente enthält, die aus anderen Systemen übertragen werden müssen. LAGO bietet Ihnen eine Design-Management-Umgebung, die manuelle Aufgaben automatisiert und die Fehlerquote sinken lässt. Zusammenhängende Produktinformationen und Bilder bleiben mit ihren jeweiligen Datenquellen verbunden.

4. Der Proofing Prozess

Manuell erstellte Proofs und Änderungswünsche gehören der Vergangenheit an. Stattdessen kann LAGO automatisch einen digitalen Proof von jedem Projekt (und seinen lokalen Versionen) für die Online-Überprüfung und Kommentierung erzeugen. Mit Zeitstempeln versehene Kommentare und Korrekturen sind leicht auffindbar, wodurch ein sicherer und zuverlässiger Prüfpfad geschaffen wird. Die vom Benutzer hinzugefügten Korrekturmarken werden auf Angebots- und/oder Seitenebene verknüpft und direkt in dem Dokument in Adobe InDesign eingeblendet. Änderungswünsche werden automatisch an den Designer weitergeleitet.

5. Der Freigabeprozess

Während des Proofing Prozesses ist es normal, dass mehr als eine Person das Produkt mit allen werblichen Bestandteilen auf Richtigkeit überprüft und vorgeschlagene Änderungen oder Korrekturen genehmigt. In der Vergangenheit war dies ein umfassender Prozess, der von einer Person zur anderen weitergereicht wurde – selbst bei digitalen Dokumenten. Mit LAGO erfolgt der Freigabeprozess parallel und in hohem Maße automatisiert. Autorisierte Manager werden über anstehende Seitenüberprüfungen benachrichtigt und können diese von jedem Ort der Welt genehmigen oder ändern. LAGOs integrierter, visueller Ansatz reduziert den Zeitaufwand für die Freigabe und verkürzt die gesamte Time-to-Market für mehrere Flyer und deren regionale oder filialspezifische Versionen erheblich. Darüber hinaus kann der Status jeder Komponente einer Kampagne getrackt und leicht überwacht werden, so dass mögliche Engpässe einfach erkannt und behoben werden können.

6. Die Produktionsleistung

Druckläufe für mehrere Versionen eines komplexen Einzelhandelsprospekts waren bisher eine logistische Herausforderung. Einzelhändler wenden viele Ressourcen auf, um die verschiedenen Produktangebote auf der Grundlage regionaler und individueller Eingaben anzupassen – wobei jede manuelle Bearbeitung die Möglichkeit von Fehlern birgt. Comosoft LAGO erstellt und verwaltet automatisch eine unbegrenzte Anzahl von Versionen von jedem Prospekt. Jede Version ist auf die Bedürfnisse einer Region oder einer Filiale zugeschnitten, während gleichzeitig eine solide Verbindung zu den PIM- und DAM-Daten aufrechterhalten wird. So wird die Arbeit eines Designers bei der Erstellung eines Flyers automatisch für mehrere, regionsspezifische Versionen wiederverwendet, die alle unter der Kontrolle der Marketingstrategie des Unternehmens stehen.
Printprospekte haben oft auch einen digitalen Partner – die mobile App des Einzelhändlers oder browserbasierte Inhalte. Jedes Angebot in einem Prospekt oder einer Version muss auch online widergespiegelt werden, mit den gleichen regions- oder filialspezifischen Variationen. LAGO-Kampagnendaten für Printprospekte werden in eine mobile App exportiert – einschließlich der jeweiligen Produktverfügbarkeit und des Standorts in einer bestimmten Filiale.

Effizient arbeiten mit LAGO
Die Erstellung von Printprodukten und anderen Marketingmaterialien für den Einzelhandel ist eine ressourcenbindende Aufgabe für jedes Unternehmen. Die manuelle Arbeit und das Potenzial für Fehler wird durch die intelligente Integration der Datenquellen eines Unternehmens mit der in LAGO verfügbaren Workflow-Automatisierung erheblich reduziert.

Kontaktieren Sie uns für eine Demo, die Ihnen zeigt, wie LAGO Ihre Effizienz bei der Erstellung von Print- und digitalen Marketinginhalten für den Einzelhandel vervielfachen kann.

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Die 4 wichtigsten LAGO-InDesign-Anwendungen für Print-Publishing – Automatisierung für effektives Management von Printkatalogen

Die 4 wichtigsten LAGO-InDesign-Anwendungen für Print-Publishing – Automatisierung für effektives Management von Printkatalogen

Seitdem der legendäre OTTO- und IKEA-Katalog nicht mehr gedruckt werden, hat es den Anschein, als seien diese für das Marketing im Einzelhandel von heute nicht mehr relevant oder effektiv. Wir sind jedoch der Meinung, dass Printkataloge gerade ein Comeback als elementarer Bestandteil des Retail Marketings erleben und dann wichtiger denn je sein könnten.

Das Wall Street Journal und Mobile Commerce berichten, dass gedruckte Kataloge als Marketingmittel noch lange nicht ausgestorben sind und immer noch zu Einkäufen von durchschnittlich 850 Dollar pro Verbraucher und Jahr führen. Dieses Comeback wird sogar noch durch die Konzerne Amazon und Wayfair unterstützt, die zwar fast 100 % ihrer Verkäufe online erhalten, und als Werbekanal weiterhin auf Versandkataloge setzen.

Aber warum sind Printkataloge noch immer ein effektiver Werbekanal?

Zwei Hauptgründe für dieses Comeback sind das geänderte Kaufverhalten der Kunden und der geringe Spielraum, der zur Verfügung steht, um deren Aufmerksamkeit in mitten der täglichen Werbeflut noch zu gewinnen. Obwohl die Wachstumsrate des stationären Handels tendenziell leicht rückläufig ist, verlangen die Verbraucher nach wie vor das gleiche und bekannte stationäre Einkaufserlebnis. Ein gut gestalteter und gebrandeter Katalog kann mit vertrauten Lifestyle-Bildern und Produktdarstellungen das Gefühl vermitteln, weiterhin stationär im Store einzukaufen. Einige Kataloge sind sogar so gestaltet, dass sie teuren Bildbänden gleichkommen.

Digitales Marketing ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation im Handel, doch die Möglichkeiten Ihre Zielgruppe zu erreichen, werden auch hier schwieriger punktuell zu nutzen. Ihr gesamtes Produktsortiment und die dazugehörigen Angebote sprichwörtlich in die Hände Ihrer Kunden zu geben, kann ein klarer Vorteil sein. Der Katalog ist ein greifbares Angebot, das so viele Produktdaten in Text und Grafik präsentiert, dass es eine attraktive Vorbereitung für den Online-Kauf oder für einen direkte Bestellung bieten kann. Alle Informationen, die der Kunde benötigt, sind dort zu finden, und dieser kann direkt die Produkte markieren, die er sich merken möchte. Dies kann viel wirkungsvoller sein als ein Werbebanner oder andere Display-Marketing-Optionen.

Die unbestreitbare Schönheit einer komplexen Einzelhandelskatalogseite bringt jedoch Kosten mit sich – die Kosten für die Verwaltung von großen Mengen von Produktdaten.

Wir müssen Sie nicht von all den potenziellen Bildvarianten, produktspezifischen Datenbanken, Produktinformationen, Größen, Farboptionen, SKU-Nummern, Preisen und lokalisierten Beständen und Sonderangeboten überzeugen. Bei so vielen verfügbaren Steuerelementen, Katalog-Plugins für InDesign und so vielen Datenquellen, die es zu verwalten gilt, ist das Katalog-Management keine leichte Aufgabe.

Automatisierung kann die Rettung sein

Glücklicherweise ist Adobe InDesign für Automatisierungssoftware von Drittanbietern mehr als empfänglich. Sie ermöglicht es Anwendern, große Mengen an Produktdaten aus verschiedenen Datenquellen zu verarbeiten, ohne dass dabei die Designfunktionen und die typografischen Möglichkeiten von Adobe beeinträchtigt werden.

Hier sind vier Möglichkeiten, wie der Automatisierungsansatz von Comosoft LAGO das scheinbar Unmögliche möglich macht. Er gibt den Designern die nötige Autonomie, ihren Managern die nötige Verantwortlichkeit und vor allem die Möglichkeit, einen hohen Seitendurchsatz im anspruchsvollen Retail Marketing zu erreichen.

1. Nutzung des InDesign-Workflows

Seit seiner Einführung vor 21 Jahren ermöglicht es InDesign den Anwendern, Bilder und Texte auf einer virtuellen Seite zu “platzieren” und dabei jedes Element punktgenau zu steuern, bevor das Ergebnis zum Druck gesendet wird. LAGO unterstützt diese leistungsstarke Funktion in vollem Umfang, sorgt aber dafür, dass der Designer schnell und zielsicher auf die richtigen Bilder und Texte zugreifen kann. So verbindet LAGO den Designer mit allen richtigen Produktdaten und gibt ihm die Möglichkeit, sich auf den kreativen Prozess zu konzentrieren.

LAGO nutzt auch die grundlegende Architektur von Adobe InDesign, indem es Vorlagen mit vorselektierten Produktkombinationen für die wiederkehrenden Abschnitte der Seite bereitstellt. (Mehr dazu in Abschnitt 2.)

Der Designer behält immer noch die kreative Kontrolle und kann die Einstellungen der Vorlage überschreiben, um die Seite ästhetisch ansprechend zu designen. Nehmen wir jedoch an, er muss eine Änderung vornehmen, die die Daten eines Produkts in einem Katalog widerspiegelt. In diesem Fall geht die vorgeschlagene Änderung automatisch zur Genehmigung an den Produktmarketing-Manager, so dass spätere Versionen verwaltet werden können. Darüber hinaus müssen sich die Designer nicht um die unzähligen Details der Preisangaben und SKU-Nummern kümmern, die automatisch von den jeweiligen Datenbanken geliefert werden.

2. Macht des PIM

Produktinformationsmanagement- oder PIM-Datenbanken sind das Herzstück der großen Einzelhandelsunternehmen. Sie enthalten die meisten Geschäftsinformationen über jedes verkaufte Produkt und sind für die Bestellung, die Verfolgung, den Versand und die Lagerung von potenziell Millionen verschiedener Produkte unerlässlich. Oft enthalten sie auch Preisangaben und Lagerbestände, die kurzfristig schwanken und je nach Saison, Region oder sogar unvorhergesehenen Umständen wie Wirbelstürmen oder Pandemien variieren können.

Produktmarketing-Manager verwenden PIM-Daten, um jede Verkaufskampagne für große Einzelhändler zu planen – in der Regel weit im Voraus. Mit LAGO können sie ihr bestehendes PIM weiter nutzen und ein visuelles Whiteboard mit den vorgestellten Produkten erstellen. Sie können sogar Produkte mit höheren Gewinnspannen, überschüssigen Lagerbeständen oder Produkte, die spezifisch für eine Saison oder geografische Region sind, priorisieren. Diese Kampagnenpläne generieren automatisch “Blöcke” mit verwandten Informationen in einer Vorlage für den InDesign-Benutzer. Sie enthalten Produktbilder aus einem Digital Asset Management- oder DAM-System (siehe Nr. 3). Sobald der Katalog fertig ist, kann der Produktmanager die Verkaufsleistung eines bestimmten Produkts verfolgen, das für eine Katalogkampagne festgelegt wurde.

Während LAGO von Comosoft oft die bestehende PIM-Datenbank eines Einzelhändlers mit seinen separaten Preis- und Bestandsdatenbanken integriert, bietet es auch ein eigenes PIM. Daher verfügt das Unternehmen über jahrelange Erfahrung bei der Integration und Automatisierung der Dateneingabe von Produktherstellern. Zum Glück für die InDesign-Anwender werden all diese Ströme von Produktdaten im Hintergrund verwaltet, so dass sie sich auf ein gutes Design konzentrieren können.

3. Dynamische DAM-Automatisierung

Die meisten Einzelhändler unterhalten auch ein komplexes Digital Asset Management- oder DAM-System zur Verwaltung von Fotos, Videos, Grafiken, Farbmustern, Produkttexten, Produktbewertungen und anderen Assets zu jedem verkauften Produkt. Diese Assets können sich mit jeder neuen Produktveröffentlichung oder -änderung sowie mit jedem neuen Produkt-Shooting ändern. Daher muss ein DAM nicht nur alle verfügbaren Foto- und Farbvarianten speichern, sondern auch die Bildversionen verfolgen, um zu verhindern, dass ein altes Bild für eine neue Version eines Produkts verwendet wird.

Wie bereits erwähnt, erspart LAGO dem InDesign-Anwender die stundenlange Suche nach dem richtigen Bild – oder der richtigen Version des Bildes – durch die Erstellung von produktspezifischen “Informationsblöcken”. Nehmen wir zum Beispiel an, ein neues Produktbild wird erstellt und dem DAM-System hinzugefügt. In diesem Fall wird das InDesign-Layout automatisch mit dem richtigen Bild aktualisiert (mit Hinweis an die richtigen Personen), und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Layout für den Druck exportiert wird.

4. Das Dilemma der Versionierung lösen

Der vielleicht schwierigste Aspekt der Katalogproduktion ist der Bedarf an mehreren Versionen. Jede geografische Region oder sogar jedes Geschäft hat sehr unterschiedliche Verkaufsbedürfnisse und Prioritäten. Sportartikel, die sich im Norden des Landes gut verkaufen lassen, sind in südlichen Landesteilen beispielsweise nicht so erfolgreich. Ohne die Automatisierung von InDesign-Katalogen müsste der Benutzer separate regionale, filialspezifische oder sprachspezifische Versionen jedes Katalogs erstellen – meist von Grund auf.

Glücklicherweise automatisiert LAGO den gesamten Versionierungsprozess. Aus einem einzigen Kernkatalog können mehrere Varianten erstellt werden, die jeweils die PIM- und DAM-Daten verwenden, die vom regionalen oder branchenspezifischen Marketingmanager vorgegeben werden. Dieselben Daten aus LAGO können die Website oder die mobile App des Einzelhändlers befüllen, wodurch die vorherige Arbeit der Produktmarketingabteilung weiter genutzt wird.

Designer, die Adobe InDesign verwenden, erstellen immer noch gedruckte Inhalte in Form von ansprechenden, schönen Katalogen. Der Unterschied besteht darin, dass sie dies mit LAGO auf der Grundlage von verwalteten Daten akkurat tun können und die Ausgabe über mehrere Druck- (und Online-) Versionen in einem Bruchteil der Zeit erweitern können.

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